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Zuletzt aktualisiert: 24. September 2026

Viele Anfragen kommen per Direktnachricht, nicht nur über deine Agentur. Ein Studienprojekt an der Filmhochschule, ein Sprechjob, ein Theater, das kurzfristig umbesetzen muss: Immer wieder beantwortest du dieselben Fragen zu Ausbildung, Rollen und Gage. Deine Schauspiel-Website ist der Link, den du stattdessen schickst, damit du nicht alles neu tippen musst. Sie arbeitet auch, während du am Set stehst. Eine Antwort, die dich früher einen Abend gekostet hat, ist jetzt eine Zeile. Die Website baust du selbst, ohne Entwickler und ohne Code, und die Schritte unten beginnen mit deinem Domainnamen.
Dieser Leitfaden zeigt dir, wie du deine Schauspiel-Website mit dem Website-Baukasten von Yola aufbaust. Du nutzt deinen eigenen Namen als Domain, startest mit einer Portfolio-Vorlage für Darstellende und legst die sechs Seiten an, auf die Castingteams wirklich schauen. Showreel und Headshots stehen dabei ganz vorn, dazu kommt eine aktuelle Vita.
Danach zeigst du, welche Art von Engagements du übernimmst, richtest ein Formular ein, damit dich Anfragen auch erreichen, wenn niemand anruft, belegst Ausbildung und Rollen und pflegst eine Seite mit deinen nächsten Vorstellungen und Screenings. Nach allen acht Schritten hast du den einen Link, den du sofort schickst, wenn jemand dein Showreel sehen will.
| Wichtige Funktionen einer Schauspieler-Website | Warum das wichtig ist |
|---|---|
| Integriertes Showreel | Casting-Teams erhalten einen Link, der sofort abgespielt wird – ganz ohne Download. |
| Galerie mit Headshots | Du präsentierst aktuelle Fotos in hoher Auflösung, ohne große E-Mail-Anhänge zu versenden. |
| Vita-Seite | Deine Rollen sind stets aktuell, damit Casting-Teams schnell einschätzen können, ob du passt. |
| Ausbildung und Rollen | Du beantwortest Fragen zu Ausbildung und Erfahrung, bevor sie gestellt werden. |
| Kontakt- und Anfrageformular | Anfragen gehen direkt an dich oder deine Agentur, nicht in ein unbeachtetes Postfach. |
| Termine und Screenings | Casting-Teams und Fans finden an einem zentralen Ort, wo sie dich live erleben können. |
Nimm deinen eigenen Namen oder deinen Künstlernamen, falls du unter einem auftrittst. Danach suchen Leute, nachdem sie dein Showreel gesehen haben oder von dir gehört haben, etwa über die Casting-Assistenz, aus dem Ensemble oder von einer Regie, die deine Website weiterempfehlen will.
Eine .de- oder .com-Domain wirkt am professionellsten. Verzichte auf Bindestriche und Zahlen, denn beim Aussprechen der Adresse gehen sie verloren. Verwende genau den Namen, unter dem du auch bei Casting Networks, Actors Access, Backstage und in sozialen Netzwerken zu finden bist, damit niemand rätseln muss, ob es wirklich deine Website ist.
Im Website-Baukasten von Yola suchst und registrierst du deine Domain direkt beim Erstellen der Website. In Jahrestarifen ist eine Domain im ersten Jahr kostenlos enthalten.
Für eine Website, die durchdacht aussieht, musst du weder programmieren noch jemanden beauftragen. Der KI-Website-Baukasten von Yola stellt dir ein paar Fragen zu dir und deiner Arbeit und erstellt daraus einen ersten Entwurf, den du anschließend selbst bearbeitest. Im kostenlosen Tarif nutzt du grundlegende KI-Funktionen für den Einstieg, alle KI-Werkzeuge gibt es in den bezahlten Tarifen.
Starte mit einer Vorlage, die schon auf ein Portfolio für Darstellende zugeschnitten ist, statt mit einem allgemeinen Business-Layout. So stehen Showreel und Headshots dort, wo Castingteams sie erwarten. Das Hosting ist inklusive, du musst vor dem Veröffentlichen also nichts extra einrichten.
Auf einer Schauspiel-Website erledigen wenige Seiten fast die ganze Arbeit. Castingteams stöbern nicht, sie prüfen schnell eine kurze Liste: wer du bist, wie du aussiehst und klingst, was du gespielt hast und wie man dich erreicht.
Leg zuerst diese sechs Seiten an, alles andere kann warten.
Dein Showreel, ein aktueller Headshot und wie man dich erreicht
Deine besten Szenen, gut sichtbar und ohne Download
Rollen, Ausbildung und Agentur, immer auf dem neuesten Stand
Headshots und Szenenfotos, die deine Bandbreite zeigen
Ausbildung, Erfahrung und was hinter deiner Arbeit steckt
Ein klarer Weg zu dir oder deiner Agentur
Castingteams interessieren sich hier nicht für deine Gage, das ist also keine Preisliste. Es ist ein schneller Überblick über die Arbeit, die du tatsächlich machst: Film und Fernsehen, Sprechen, Theater, Werbung, Moderation oder was sonst wirklich zutrifft. So kann dich jedes Castingteam beim Überfliegen einer Rolle zuordnen, noch bevor ein einziger Clip gelaufen ist.
Beschränke dich auf das, was aktuell für dich gilt. Wenn du nebenbei coachst oder unterrichtest, gehört das auch hierher, aber nur, wenn du es wirklich anbietest. Eine kurze, ehrliche Liste wirkt glaubwürdiger als eine lange, die nach viel aussehen soll.
Showreel und Headshots sind hier dein eigentliches Vorsprechen, also behandle sie mit derselben Sorgfalt wie ein Callback. Headshots sollten aktuell sein, frontal bei gutem Licht aufgenommen und nah genug, dass dein Gesicht klar zu erkennen ist, statt einer Ganzkörperaufnahme quer durch den Raum. Szenen-, Bühnen- und Setfotos sollten echte Arbeiten von dir zeigen, kein Stockfoto von jemand anderem.
Benenne deine Bilddateien nach ihrem Inhalt, etwa jana-muster-headshot-komoedie.jpg statt IMG_4021.jpg, und nutze dieselbe Beschreibung als Alt-Text. Diese kleine Gewohnheit hilft, dass deine Fotos auftauchen, wenn jemand nach dir oder nach deinem Rollenfach sucht.
Das Showreel selbst liegt nicht bei Yola, sondern bei einem Anbieter wie Vimeo oder YouTube, denn Yola speichert Videos nicht direkt. Dafür übernimmt Yola alles drumherum: Im fertigen Galerie-Block stehen deine Headshots und Szenenfotos, und das Showreel bettest du ganz oben auf der Seite ein. So sehen Castingteams es als Erstes und müssen nicht danach scrollen.
Nicht alle, die dein Showreel oder deine Verfügbarkeit brauchen, rufen einfach an oder schreiben eine E-Mail, erst recht nicht außerhalb der Bürozeiten, wenn Casting-Assistenzen ihre Listen abarbeiten. Ein einfaches Kontaktformular übernimmt diese Aufgabe: für welche Produktion oder welches Projekt, was gebraucht wird (ein E-Casting, deine Verfügbarkeit, bei bezahlten Jobs eine Gage) und wie man die Person zurückerreicht.
Welche Felder erscheinen, legst du selbst fest, denn das Kontaktformular von Yola ist anpassbar und nicht starr. Wie es aufgebaut ist, erfährst du im Hilfeartikel zum Formular-Block. Eine Einsendung ist eine Anfrage, keine Buchung. Yola verschickt sofort eine automatische Bestätigung, damit alle wissen, dass ihre Nachricht angekommen ist, noch bevor du antwortest.
Nenne auf derselben Seite trotzdem gut sichtbar eine direkte E-Mail-Adresse oder den Kontakt deiner Agentur. Das Formular passt für alle, die eine überlegte Antwort wollen. Wer es eilig hat, nimmt meist den schnellsten Weg, den du anbietest.
Castingteams wollen schnell wissen, ob du ausgebildet und erfahren bist und ob die Zusammenarbeit mit dir unkompliziert ist. Diese Nachweise gehören auf die Startseite oder die Über-mich-Seite, nicht drei Klicks tief. Für die meisten heißt das: Jahre der Ausbildung oder Erfahrung, deine stärksten Rollen im Stil einer Vita und, falls vorhanden, deine Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft oder einem Berufsverband, klar genannt statt nur angedeutet.
Wenn du eine Agentur hast, nenne sie und mach sie leicht auffindbar. Wenn nicht, ist das auch in Ordnung. Gib dann deine direkten Kontaktdaten deutlich an, damit niemand raten muss, an wen man sich wenden soll.
Wo und wie lange du ausgebildet wurdest, sofern es für deine Rollen relevant ist
Deine stärksten Rollen, aufgeführt wie in einer Vita
Bist du Mitglied in einer Gewerkschaft oder einem Berufsverband, schreib es klar dazu
Falls vorhanden, nenne deine Agentur und wie Castingteams sie erreichen
Ein Satz aus der Regie oder aus dem Ensemble, der für dich spricht
Wie lange du schon spielst, wenn es für dich spricht
Profi-Tipp: Platziere Gewerkschafts- oder Verbandsmitgliedschaft und Agentur direkt neben dem Kontaktformular, nicht nur auf der Über-mich-Seite. So sehen Castingteams den Nachweis genau in dem Moment, in dem sie überlegen, ob sie dich anfragen.
Wenn du gerade in einer Voraufführung spielst, ein Kurzfilm von dir auf einem Festival läuft oder man dich sonst irgendwo live erleben kann, sammle die Termine auf einer Seite. Sie beantwortet die Frage, die sich Casting-Assistenzen und Fans direkt nach deinem Showreel stellen: Kann ich diese Person live sehen, und wann?
Nenne bei jedem Eintrag Datum, Spielort oder Plattform und einen Link zu Tickets oder zum Stream, denn das läuft außerhalb deiner Website. Das ist keine Kalenderfunktion, sondern eine Seite, die du von Hand aktualisierst, sobald etwas feststeht. Ist das Layout einmal eingerichtet, dauert das nur ein paar Minuten.
Lass vergangene Termine noch ein, zwei Wochen stehen, statt sie sofort zu löschen. Eine Produktion, die gerade abgespielt ist, beweist trotzdem, dass du gut beschäftigt bist.
Die meisten davon kosten dich eine Chance, bevor ein Castingteam überhaupt dein Showreel sieht.
Castingteams haben keine Zeit, einer Datei oder einem Passwort hinterherzulaufen.
Die meisten klicken sich nie bis dorthin durch, und die Anfrage bleibt aus.
Wenn Foto und Casting-Termin nicht zusammenpassen, ist das Vertrauen schnell weg.
Castingteams können nicht einschätzen, ob du ausgebildet oder vertreten bist, und zögern.
Eine starke neue Rolle bringt dir nichts, wenn sie nirgends steht.
Alte Fotos und alte Rollen wirken, als würdest du nicht mehr spielen.
Der Einstieg mit Yola kostet dich nichts. Du baust und veröffentlichst deine Schauspiel-Website im kostenlosen Tarif und wechselst in einen bezahlten Tarif, wenn du eine eigene Domain oder alle KI-Werkzeuge möchtest: Nach dem kostenlosen Tarif geht es mit 9,95 $/Monat weiter. Jahrestarife enthalten im ersten Jahr eine kostenlose Domain.
Wer eine vergleichbare Website erstellen lässt, zahlt oft zwischen einigen hundert und ein paar tausend Dollar, je nachdem, wie viel Design und Fotografie dazugehört.
Wenn du die Website selbst baust, wartest du auf keinen Entwickler und zahlst keinen Stundensatz, sobald sich eine Rolle ändert. Vita aktualisieren, Headshot tauschen oder neues Showreel einbinden: Das erledigst du noch am selben Tag, an dem du die Zusage bekommst.
Nein. Yola ist ein Website-Baukasten ohne Code, gemacht für alle, die nicht programmieren. Du wählst eine Vorlage, fügst Showreel, Headshots und Vita hinzu und veröffentlichst. Wer ein Formular ausfüllen kann, kann auch diese Website bauen.
Du startest kostenlos. In einen bezahlten Tarif für 9,95 $/Monat wechselst du, wenn du eine eigene Domain oder alle KI-Werkzeuge möchtest. Jahrestarife enthalten im ersten Jahr eine kostenlose Domain. Die aktuellen Tarife findest du auf der Preisseite.
Beides hat seinen Platz. Auf Casting-Plattformen suchen Casting-Directors nach Talenten, und dein Profil dort zählt. Deine eigene Website ist aber der einzige Link, den du selbst in der Hand hast und der überall funktioniert: in einer Bewerbung, in einer Bio oder in einer Nachricht an die Regie. Sie hängt nicht an einem Branchen-Login und verschwindet nicht, sobald du ein Abo kündigst.
Lade das Video bei einer Plattform wie Vimeo oder YouTube hoch, denn Yola speichert Videos nicht direkt. Diesen Link bettest du dann auf deiner Website ein. So läuft das Showreel direkt auf der Seite, auf der Castingteams landen, ohne Download oder zusätzliche App.
Am besten beides. Eine Vita-Seite wird von Suchmaschinen erfasst und lässt sich auf dem Smartphone gut überfliegen, ein PDF zum Herunterladen können Castingteams speichern oder für ein Callback ausdrucken. Halte beide aktuell, sobald sich eine Rolle ändert.
Dafür reichen ein paar Grundlagen: eine Domain mit deinem Namen, Seitentitel mit deinem Namen und deinem Fach und dieselbe Website, die du konsequent in jedem Casting-Profil, jeder Bio und jeder Bewerbung verlinkst.
Beantworte ein paar Fragen, und der KI-Website-Baukasten von Yola erstellt dir den Entwurf eines Portfolios mit Showreel und Vita. Kostenlos veröffentlichen, ganz ohne Code.