Zuletzt aktualisiert: 24. September 2026

Website für ein Kreativportfolio erstellen: So bekommst du den nächsten Job

Ohne Code und ohne Entwickler. Geh diese acht Schritte durch, und dein Portfolio ist online, bevor deine nächste Bewerbung rausgeht, kostenlos mit Yola.
Die Startseite eines Kreativportfolios auf Laptop und Smartphone mit einem Raster aus Projektbildern und darunter jeweils Rolle, Kunde und Jahr.

Warum ein Kreativportfolio eine eigene Website braucht

Du verschickst deinen Portfolio-Link öfter als deinen Lebenslauf und baust ihn fast jedes Mal neu zusammen. Ein PDF für die eine Bewerbung, ein geteilter Ordner für die nächste, ein Profil, das zwar das fertige Projekt zeigt, aber nicht verrät, welcher Teil davon von dir stammt. Eine Portfolio-Website bündelt das an einem Ort, mit einer kleinen Auswahl an Projekten und deiner tatsächlichen Rolle unter jedem davon. Die meisten deiner stärksten Arbeiten sind Teamarbeit, und genau die Zeile zu deinem Anteil tippst du immer wieder in Anschreiben. Steht sie einmal auf der Seite, bleibt sie dort. Das ist kein Entwicklungsprojekt, sondern eine überschaubare Aufgabe, die du ohne Entwickler selbst erledigst. Die Schritte unten beginnen mit deiner Domain.

Kurz zusammengefasst: So erstellst du die Website für dein Kreativportfolio

In dieser Anleitung baust du eine Portfolio-Website mit deinem eigenen Namen als Domain. Du startest im Website-Baukasten von Yola mit einer Portfolio-Vorlage und legst die sechs Seiten an, die jemand sucht, der über deinen Lebenslauf kommt: eine Seite mit ausgewählten Projekten, zwei oder drei Case Studies, eine Über-mich-Seite mit aktuellem Lebenslauf und eine Seite zu deiner Verfügbarkeit. Der Projektschritt ist der längste. Sechs bis zehn Arbeiten auszuwählen und zu jeder aufzuschreiben, was du gemacht hast und was der Rest des Teams, entscheidet darüber, ob überhaupt jemand weiterliest.

In der zweiten Hälfte geht es darum, wie man dich beauftragen kann, von Projektaufträgen und freier Mitarbeit auf Tagessatzbasis bis zu Retainern und Art Direction. Dazu kommen ein kurzes Anfrageformular, das fragt, ob es um eine Festanstellung, einen befristeten Vertrag oder ein Projekt geht und wann es losgeht, sowie Ausbildung, Credits, Kunden und Auszeichnungen, die in deinem Beruf die fehlende Zulassung ersetzen. Zum Schluss kommt eine Seite mit Vorträgen, Portfolio-Reviews und Verfügbarkeiten, die du von Hand aktuell hältst. Nach allen acht Schritten hast du einen einzigen Link für deinen Lebenslauf, dein LinkedIn-Profil und das Ende jeder Bewerbung.

Das gehört auf die Seite

Die wichtigsten Elemente einer Portfolio-Website

Element der Portfolio-Website Warum das wichtig ist
Seite mit ausgewählten Arbeiten Zeig die sechs Projekte, von denen du mehr sehen möchtest, statt alles, was du je gemacht hast.
Credits für deine Rolle Dein Beitrag wird anerkannt, ohne dass du ihn im Anschreiben erklären musst.
Case Studies Du zeigst, wie du an ein Briefing herangehst, und das führt zum zweiten Gespräch.
Lebenslauf auf der Website Aktuelle Daten und Jobtitel sind für alle sichtbar, die über LinkedIn auf dich kommen.
Hinweis zur Verfügbarkeit Du beantwortest keine Anfragen für Jobs, bei denen du erst in zwei Monaten anfangen könntest.
Anfrageformular Briefing, Startdatum und Budgetrahmen sind bereits in der ersten Nachricht klar.

Website für ein Kreativportfolio erstellen
in 8 Schritten

  • Domain auswählen

Nimm deinen eigenen Namen. Den tippt man ein, während dein Lebenslauf im nächsten Tab offen ist, und genau den tippt man auch im Recruiting ein, wenn jemand aus dem Team deinen Namen ohne Link weitergibt. Ist dein Name schon vergeben, häng deine Disziplin an statt einer Zahl. Nachname plus „design“ oder plus „motion“ ist besser als eine 2 am Ende.

Eine .de- oder .com-Domain wirkt immer noch am professionellsten. Bindestriche und Zahlen gehen verloren, sobald jemand eine Adresse laut wiederholt oder auf die Rückseite einer Visitenkarte schreibt. Verwende dieselbe Schreibweise wie in deinem Lebenslauf, deiner LinkedIn-Headline und deinem Behance- oder Dribbble-Profil. Dann landet die Suche bei dir und nicht bei jemandem mit demselben Namen in einer anderen Stadt.

Im Website-Baukasten von Yola suchst und registrierst du deine Domain im selben Ablauf, und bei Jahrestarifen ist die Domain im ersten Jahr kostenlos.

  • Website-Baukasten und Vorlage auswählen

Du brauchst dafür weder Code noch jemanden, den du bezahlst. Der KI-Website-Baukasten von Yola stellt dir ein paar Fragen zu deiner Disziplin und zu den Jobs, die du als Nächstes willst, und erstellt dann einen ersten Entwurf, den du von Hand umbauen kannst. Im kostenlosen Tarif sind grundlegende KI-Funktionen enthalten, die vollen KI-Funktionen gibt es in einem kostenpflichtigen Tarif.

Starte mit einer Vorlage, die Bilder in den Vordergrund stellt und Text auf eine Bildunterschrift beschränkt, denn ein Portfolio wird im Schnelldurchlauf gelesen. Hosting ist im Tarif enthalten, dazu ein automatisches SSL-Zertifikat und automatische Backups. Vor dem Veröffentlichen musst du also nichts extra einrichten.

Der KI-Website-Baukasten von Yola erstellt die Startseite eines Portfolios mit einem Raster aus Projekt-Thumbnails und einer kurzen Credit-Zeile darunter.
Mit einer Vorlage starten

Vorlagen für Kreativportfolios

Vorschau der Website-Vorlage „Designer“

Designer

Vorschau der Website-Vorlage „Creative Director“

Creative Director

Vorschau der Website-Vorlage „Graphic Designer CV“

Graphic Designer CV

Vorschau der Website-Vorlage „Film Production“

Film Production

  • Die wichtigsten Seiten anlegen

Sechs Seiten tragen eine Portfolio-Website. Wer über deinen Lebenslauf kommt, liest schnell und will zuerst die Arbeiten sehen, dann Namen und beruflichen Werdegang und schließlich einen Weg, dich zu erreichen.

Bau diese sechs und heb dir alles andere auf, bis ein Projekt es wirklich braucht.

Startseite

Drei Projekte und ein Satz dazu, was du machst

Arbeiten

Ausgewählte Projekte, jeweils mit deiner Rolle

Case Studies

Zwei oder drei Projekte von Anfang bis Ende erklärt

Über mich

Wer du bist, dazu ein aktueller Lebenslauf

Verfügbarkeit

Was du übernehmen kannst und ab wann

Kontakt

Ein Weg für Recruiting, Leads und Kundschaft

  • Zeigen, wie man dich beauftragen kann

Das ist keine Leistungsübersicht, und niemand kauft daraus ein. Es ist die kurze Antwort auf die Frage, wie man mit dir zusammenarbeiten kann. Das ist wichtig, weil dein Gegenüber vielleicht einen Dreimonatsvertrag statt einer festen Stelle zu vergeben hat, und ein Tagessatz und eine Festanstellung sind zwei verschiedene Gespräche. Nenn die Formen, die für dich gerade wirklich infrage kommen.

Für Leistungen und Preise hat Yola vorgefertigte Blöcke. Das Ganze können also sechs kurze Zeilen sein, mit einem Betrag bei denen, für die du einen nennst. Die meisten Kreativen geben für freie Mitarbeit einen Tagessatz an und lassen alles andere offen. Das ist ehrlich und völlig normal. Was du nicht wirklich anbietest, lässt du besser weg, statt es aufzublähen, nur um das Raster zu füllen.

  • Projekte mit klarer Rolle zeigen

Du hast ungefähr eine Minute. Wer einstellt, hat deinen Lebenslauf in einem Tab und deine Website im anderen, und der erste Bildschirm entscheidet, ob weitergelesen wird. Ganz oben auf der Arbeiten-Seite stehen deshalb die Projekte, von denen du mehr willst, nicht die aufwendigsten oder die am besten bezahlten. Sechs bis zehn reichen in den meisten Disziplinen, und ein zehntes Projekt, das nur für die Masse da ist, kostet dich die Aufmerksamkeit, die die ersten drei gebraucht hätten.

Schreib unter jedes Projekt, was du gemacht hast und was das Team um dich herum. Eine Zeile wie „Art Direction und Designsystem, Regie beim Film: jemand anderes“ ist viel mehr wert als ein wunderschönes Standbild ohne Bildunterschrift, denn daran erkennt man, ob du genau das kannst, wofür gesucht wird. Nenn Kunde oder Studio, sofern deine Vereinbarung es erlaubt, das Jahr, deine Position im Projekt und die Tools, wenn die Rolle an bestimmte Tools gebunden ist. Fällt ein Projekt unter eine NDA, schreib das dazu und beschreib die Aufgabe, ohne den Kunden zu nennen. In der Branche ist das normal, und niemand hält es dir vor.

Exportiere oder fotografiere deine Arbeiten so, dass sie auf einem Laptop-Bildschirm funktionieren. Echte Screens statt Mockups, wenn das Mockup sonst das Schönste im Bild wäre, Printarbeiten frontal bei gleichmäßigem Licht fotografiert, und bei Motion-Arbeiten Standbilder, die auch als Thumbnail noch lesbar sind. Benenne jede Datei nach dem, was sie zeigt, also leitsystem-bahnnetz-2025.jpg statt Final_v7.jpg, und schreib dieselbe Beschreibung in den Alt-Text. Diese Zwei-Minuten-Gewohnheit ist der Hauptgrund, warum deine Arbeiten auftauchen, wenn jemand nach deinem Namen und deiner Disziplin sucht.

Der vorgefertigte Galerie-Block von Yola reicht für die meisten Portfolios. Willst du ein Layout, das die Auswahl nicht hergibt, kannst du es in einem kostenpflichtigen Tarif mit dem Custom-Code-Block selbst bauen. Die kostenpflichtigen Tarife enthalten außerdem 1 Mio. Premium-Icons für die Gestaltung der Seite, nicht für die Arbeiten selbst. Showreels und Motion-Arbeiten lädst du auf eine Plattform wie Vimeo oder YouTube hoch und bettest sie ein, denn für Videos gibt es bei Yola keinen eigenen Block.

Eine Arbeiten-Seite mit vier Projekten, jedes Bild beschriftet mit Studio, Jahr und der Rolle im Projekt.
  • Kurzes Anfrageformular einbinden

Die ganze Website zielt auf eine kleine Aktion: eine E-Mail, in der genug steht, damit du richtig antworten kannst. Manche nehmen deine E-Mail-Adresse, und wer im Recruiting zwölf Tabs offen hat, füllt lieber vier Felder aus. Frag, worum es geht, ob Festanstellung, befristeter Vertrag oder Projekt, wann es losgeht und wie man erreichbar ist. Ein optionales Feld für Tagessatz oder Budgetrahmen spart dir eine Runde Rückfragen.

Das Kontaktformular von Yola ist anpassbar, du wählst die Felder also selbst, statt einen festen Satz zu übernehmen. Wie du es aufbaust, erklärt der Hilfeartikel zum Formular-Block . Was ankommt, ist eine Anfrage, kein Auftrag, und bis du antwortest, ist nichts verbindlich. Yola verschickt sofort nach dem Absenden automatisch eine Bestätigung, damit man weiß, dass die Nachricht angekommen ist.

Lass deine E-Mail-Adresse trotzdem gut sichtbar neben dem Formular stehen, denn viele nutzen gar keine Formulare. Antworte innerhalb eines Tages. Wer am Montag vier Leute angeschrieben hat, hat bis Mittwoch meist schon zwei Gespräche vereinbart.

  • Ausbildung, Credits und Kunden zeigen

In diesem Beruf gibt es keine Zulassung und keine Kammer, bei der man sich registriert, also auch kein Zertifikat zum Einscannen. Geprüft wird stattdessen, ob dir andere schon echte Arbeit anvertraut haben. Das zeigt sich an deiner Ausbildung, den Rollen, in denen du genannt wurdest, den Studios und Kunden, die du nennen darfst, Auszeichnungen oder Shortlists und daran, wie lange du schon dabei bist. Stell das auf die Startseite oder ganz oben auf die Über-mich-Seite statt drei Klicks tiefer.

Nenn nur, was du wirklich vorweisen kannst. Zwei namhafte Kunden und ein abgeschlossener Kurs zeigen: Hier steht jemand am Anfang und arbeitet ernsthaft. Eine aufgeblähte Liste wirkt dagegen geraten, und wer aus der Branche kommt, erkennt den Unterschied in Sekunden. Darfst du einen Kunden wegen deines Arbeitgebers oder einer NDA nicht nennen, reicht eine Zeile wie „für eine bundesweite Supermarktkette, über [Studio]“. So verletzt du nichts, und die Aussage bleibt stark.

  • Ausbildung und Weiterbildung

    Wo du gelernt oder studiert hast, dazu abgeschlossene Kurse oder Programme, jeweils mit Jahr

  • Credits und Rollen

    Die Position, die du in jedem Projekt tatsächlich hattest, so wie sie in den Credits stand

  • Kunden und Studios

    Die Namen, die du nennen darfst, und sonst die Branche

  • Auszeichnungen und Shortlists

    Preise, Shortlists oder Features, mit Jahr und vergebender Stelle

  • Software und Disziplinen

    Die Tools, mit denen du arbeitest, und die Bereiche deines Handwerks, die du übernimmst

  • Berufsjahre und Standort

    Wie lange du schon dabei bist, dazu dein Standort und deine Zeitzone

  • Profi-Tipp: Setz eine Credit-Zeile und deine Kündigungsfrist direkt über das Anfrageformular, etwa „Senior Designer bei [Studio], vier Wochen Kündigungsfrist“. Das ist das Letzte, was man liest, bevor man sich entscheidet, dir zu schreiben, und es beantwortet genau die Frage, an der es sonst meist hängt.

  • Vorträge, Reviews und Verfügbarkeit veröffentlichen

Eine Seite nimmt alles auf, was ein Datum hat: Vorträge und Panels auf Konferenzen, Ausstellungen mit deinen Arbeiten, Portfolio-Reviews und Sprechstunden, die du anbietest, Workshops, die du gibst, und die Monate, in denen du für neue Jobs frei bist. Sie beantwortet die Frage nach dem Wann, die direkt nach der Frage kommt, ob du den Job kannst.

Jeder Eintrag braucht Datum, Ort oder Plattform, worum es genau geht und wohin man sich wenden kann, mit einem Link zur Veranstaltung bei allem, was du nicht selbst organisierst. Die Verfügbarkeit ist der ehrliche, nützliche Teil dieser Seite: „Frei für Aufträge ab 3. März“ oder „Bis Juni in Festanstellung, abends offen für Kooperationen“ erspart allen einen sinnlosen Austausch. Yola hat keinen Kalenderblock, es ist also eine Seite, die du von Hand pflegst. Das dauert ein paar Minuten, sobald das Layout steht, und wer einen Platz bei einem Review oder Workshop möchte, meldet sich über dein Anfrageformular.

Lass vergangene Termine unter einer eigenen Überschrift auf der Seite stehen. Eine Liste mit gehaltenen Vorträgen ist ein Nachweis, eine leere Seite wirkt dagegen, als hättest du aufgehört.

Häufige Fehler bei Portfolio-Websites

Jeder dieser Fehler kostet dich die eine Minute, die man deiner Website tatsächlich geschenkt hat.

Alles, was du je gemacht hast

Deine drei besten Projekte werden genauso schnell überflogen wie dein zwanzigstes.

Keine Rolle bei Teamprojekten

Niemand kann erkennen, welcher Teil von dir stammt, also geht man vom kleineren aus.

Mockups statt echter Arbeiten

Das Schönste auf der Seite entpuppt sich als Vorlage, die jemand anderes gestaltet hat.

Nirgends ein Lebenslauf

Wer im Recruiting Daten und Jobtitel braucht, sucht sie woanders und kommt nicht zurück.

Kontakt nur per DM

Eine Agentur, die ihre Shortlist abarbeitet, läuft dir nicht per Nachrichtenanfrage hinterher.

Auf dem Stand von vor zwei Jobs

Dein aktueller Titel und dein bestes Projekt fehlen genau dort, wo man zuerst hinschaut.

Was kostet eine Portfolio-Website?

Selbst gebaut kostet sie bei Yola erst einmal nichts. Du kannst die Website im kostenlosen Tarif bauen und veröffentlichen und später upgraden, wenn du deinen Namen als Domain, mehr Seiten oder die vollen KI-Funktionen möchtest: erst kostenlos, dann 9,95 $/Monat. Bei Jahrestarifen ist die Domain im ersten Jahr kostenlos, und Hosting, SSL und Backups sind inklusive, statt extra zu kosten.

Lässt du dieselbe Website bauen, kostet das meist zwischen einigen hundert und ein paar tausend Dollar, je nachdem, wie viel Design und Bildaufbereitung dazugehören. Das ist eine gute Wahl, wenn die Website selbst eines deiner Portfolio-Stücke sein soll. Für die meisten muss sie aber vor allem die Arbeiten klar zeigen und E-Mails entgegennehmen, und dafür braucht es keine Individualentwicklung.

Du wirst sie öfter ändern, als du denkst. Ein Projekt geht live, ein Jobtitel ändert sich, du bist ab März frei, und bei Yola ist jede dieser Änderungen in ein paar Minuten erledigt, statt eine Nachricht an einen Entwickler und Warten zu bedeuten.

Erstelle deine Website kostenlos mit Yola

FAQ zur Portfolio-Website

Brauche ich technische Kenntnisse für eine Portfolio-Website?

Nein. Yola ist ein Website-Baukasten für alle, die nicht programmieren, und kommt ganz ohne Code aus. Die eigentliche Arbeit besteht darin, die Projekte auszuwählen und unter jedes die Credit-Zeile zu schreiben. Du wählst eine Vorlage, lädst deine Bilder hoch, tippst die Bildunterschriften und veröffentlichst. Keine einzige Zeile Code ist nötig.

Was kostet eine Portfolio-Website mit Yola?

Im kostenlosen Tarif kannst du bauen und veröffentlichen, ohne etwas zu bezahlen. Ein kostenpflichtiger Tarif kostet 9,95 $/Monat und bringt eine eigene Domain, mehr Seiten und die vollen KI-Funktionen, bei jährlicher Abrechnung mit kostenloser Domain im ersten Jahr. Die aktuellen Tarife findest du auf der Preisseite.

Brauche ich eine Portfolio-Website, wenn ich meine Aufträge über Upwork oder Fiverr bekomme?

Beides erfüllt einen anderen Zweck. Upwork und Fiverr bringen dich mit Kundschaft zusammen, die bereits sucht, und behalten dafür eine Provision. Dein Profil steht dort in fremden Suchergebnissen neben Tausenden anderen. Deine eigene Website ist der Link für den Lebenslauf, das LinkedIn-Profil und das Ende einer Bewerbung, denn dort wirkt ein Marktplatzprofil wie die falsche Antwort. Viele nutzen beides: Auf der Website zeigen sie ihre Arbeiten richtig, auf dem Marktplatz finden sie die Aufträge.

Wie viele Projekte sollte ein Kreativportfolio haben?

Sechs bis zehn, und weniger, wenn das zehnte schwach ist. Für deine Website nimmt man sich etwa eine Minute, also nimmt jedes zusätzliche Projekt deinen stärksten drei Aufmerksamkeit weg. Wähl die Projekte, die der Arbeit am nächsten kommen, die du als Nächstes willst, auch wenn es nicht die sind, auf die du am stolzesten bist. Alles andere kann in ein PDF, das du auf Nachfrage verschickst.

Was schreibe ich zu einem Projekt, an dem ich im Team gearbeitet habe?

Schreib, was du gemacht hast, und dann, was das Team gemacht hat. Eine Zeile wie „Ich habe das Verpackungssystem verantwortet, Regie beim Kampagnenfilm führte jemand anderes“ zeigt Personalverantwortlichen, welchen Teil des Jobs sie dir übergeben können. Ein Bild ohne Credits schafft das nie. Verbieten die Regeln eines Studios konkrete Angaben, beschreib die Aufgabe und deine Rolle und lass den Kunden ungenannt.

Gehört mein Lebenslauf auf die Website oder auf LinkedIn?

Auf beide, wobei die Website die Version ist, die du selbst kontrollierst. Eine Lebenslauf-Seite auf deiner eigenen Domain taucht auf, wenn jemand nach deinem Namen sucht, und ein PDF zum Download gibt dem Recruiting etwas, das es an eine interne Mail hängen kann. LinkedIn bleibt nützlich, um überhaupt gefunden zu werden. Achte darauf, dass beide dieselben Daten und Titel nennen, denn genau solche Abweichungen werden im Vorstellungsgespräch angesprochen.

Erstelle deine Portfolio-Website kostenlos

Beantworte ein paar Fragen, und der KI-Website-Baukasten von Yola erstellt dir einen ersten Entwurf mit Arbeiten-Seite, Lebenslauf-Bereich und Anfrageformular. Kostenlos veröffentlichen, ganz ohne Code.