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Zuletzt aktualisiert: 24. September 2026

Wer heute einen Welpen sucht, ist zu Recht vorsichtig. Die meisten haben von Vermehrern und Betrug im Internet gehört und suchen deshalb nach Belegen, dass eine Zucht seriös ist, bevor sie sich melden. Finden sie nur einen Social-Media-Post oder eine Kleinanzeige, unterscheidest du dich in nichts von den Anbietern, die sie meiden wollen. Eine Website zeigt, wer du bist: deinen Zwingernamen, die Elterntiere mit ihren Gesundheitsergebnissen, die für dieses Jahr geplanten Würfe und wie deine Welpen aufwachsen. So fassen genau die umsichtigen, verantwortungsvollen Familien Vertrauen, bei denen du deine Welpen gut aufgehoben weißt. Das ist kein Entwicklungsprojekt, und du baust die Website selbst, ganz ohne Entwickler. Los geht es mit dem Domainnamen.
Diese Anleitung deckt alles ab, was eine aktive Zucht braucht, angefangen bei Domain und Vorlage. Danach legst du die fünf Seiten an, nach denen Interessierte suchen: aktuelle Welpen, deine Hunde, Gesundheitsuntersuchungen, deine Geschichte und deine Kontaktdaten. Außerdem erfährst du, wie du Leistungen neben den Welpen aufführst, etwa Warteliste, Deckrüde, Welpenpaket und wie weit du für die Übergabe fährst. Du lernst, wie du Rüde und Hündin, deine Wurfkiste und jeden Wurf Woche für Woche fotografierst. Der Website-Baukasten von Yola bringt einen fertigen Galerie-Block mit, sodass jeder Wurf seine eigene Galerie bekommt, dazu Blöcke für Leistungen und Preise, mit denen du Decktaxe oder Welpenpreis in wenigen Minuten anpasst.
In der zweiten Hälfte geht es ums Aussieben. Du fügst ein Formular für Welpenanfragen hinzu, das nach Haushalt, weiteren Haustieren, Garten und gewünschtem Wurf fragt. Gesundheitsergebnisse, Mitgliedschaft im Zuchtverein und deinen Kaufvertrag stellst du so online, dass man sie vor der Anfrage lesen kann. Eine Seite mit geplanten und früheren Würfen hältst du von Hand aktuell, und du schreibst für „[Rasse] Züchter [Bundesland]“ statt für deinen Ort, weil Interessierte für eine gute Zucht weite Wege fahren. Wer alle zehn Schritte umsetzt, bekommt Anfragen von Familien, die die HD-Befunde schon gelesen haben.
| Die wichtigsten Elemente einer Züchter-Website | Warum das wichtig ist |
|---|---|
| Gesundheitsergebnisse | Du musst HD- und ED-Befunde nicht mehr in jeder Antwort abtippen, da die Interessenten sie bereits gesehen haben. |
| Eigene Seiten für die Elterntiere | Man beurteilt dich nach den Hunden, die du über Jahre hinweg sorgfältig ausgewählt hast, und nicht nur nach einem Preis. |
| Welpenanfrageformular | Du kennst Haushalt, weitere Haustiere und Garten, bevor du antwortest. |
| Geplante und aktuelle Würfe | Du bekommst keine Anrufe mehr zu einem Wurf, der bereits im März ausgezogen ist. |
| Kaufvertrag und Gesundheitsgarantie | Die Bedingungen sind vor dem Gespräch geklärt und nicht erst währenddessen. |
| Wöchentliche Wurfgalerien | Du musst weniger erklären, wie die Welpen aufwachsen, denn die Fotos zeigen es bereits. |
Deine Domain ist der Name, den Leute einander weitersagen. Bei den meisten Zuchten ist das der Zwingername, der schon in deinen Zuchtpapieren steht, und er sollte auf der Website genau so geschrieben sein wie dort und in den Ahnentafeln. Sichere dir die .de-Domain, solange sie frei ist, denn die tippt man ein, wenn man sich halb an einen Namen aus dem Ausstellungskatalog oder von der Hundewiese erinnert.
Verzichte auf Bindestriche und Zahlen. Jemand nennt deinen Zwingernamen beim Treffen im Zuchtverein, die andere Person tippt ihn ins Smartphone, und der Bindestrich geht jedes Mal verloren. Ist der Zwingername lang oder schon vergeben, funktioniert meist die Rasse plus dein eigener Name, und das Bundesland anzuhängen ist in Ordnung, wenn du Welpen in einem großen Umkreis abgibst. Egal, was du registrierst: Nutze dieselbe Schreibweise im Google-Unternehmensprofil, im Eintrag beim Zuchtverein und im Kaufvertrag, der mit jedem Welpen mitgeht.
Mit dem Website-Baukasten von Yola suchst und registrierst du die Domain direkt dort, wo du auch die Website baust, und bei Jahrestarifen ist die Domain im ersten Jahr kostenlos.
Für all das brauchst du keine Programmierkenntnisse. Bei Yola bearbeitest du Texte, tauschst Fotos aus und verschiebst Abschnitte selbst, so wie in einem Textdokument. Ein neuer Wurf steht also am Tag der Geburt online und nicht erst in der Woche, in der jemand anderes Zeit dafür hat.
Beantworte ein paar Fragen zu deiner Rasse und deiner Zucht, und der KI-Website-Baukasten von Yola liefert dir einen ersten Entwurf. Der kostenlose Tarif enthält grundlegende KI-Funktionen, die vollständigen KI-Tools gibt es in den kostenpflichtigen Tarifen. Sieh das Ergebnis als groben Rahmen und prüfe jede Zeile zu Gesundheitsuntersuchungen, Preisen und Kaufvertrag darauf, ob sie zu deiner Zucht passt. Hosting, ein automatisches SSL-Zertifikat und automatische Backups sind inklusive. Wenn du mit einer Vorlage startest, die schon Galerie, Leistungsübersicht und Kontaktformular enthält, bearbeitest du eine fertige Seite, statt sie neu zu gestalten.
Sechs Seiten tragen fast alles. Auf einer Züchter-Website landen zwei sehr unterschiedliche Gruppen: eine Familie, die sich für die Rasse entschieden hat und nun überlegt, bei welcher Zucht sie anfragt, und jemand aus der Rasse selbst, der vor einer Deckanfrage deine Linien prüft.
Halte die Auswahl bewusst klein. In den Wochen nach dem Wurf bleibt keine Zeit für Website-Pflege, und eine Seite, die du nicht aktuell halten kannst, schadet mehr als eine, die es gar nicht gibt. Die sechs unten sind die, die tatsächlich geöffnet werden.
Leg diese zuerst an und ergänze eine Seite zum Ablauf oder zu früheren Würfen, wenn die Website online ist:
Deine Rasse, was ansteht und wie man anfragt.
Welcher Wurf gerade da ist und wer noch ein Zuhause sucht.
Rüde und Hündin, mit Titeln und Wesen.
Jede Untersuchung der Elterntiere, mit Jahr und Stelle.
Deine Geschichte mit der Rasse und wie du aufziehst.
Anfrageformular, Telefon und ungefähr, wo du bist.
Benenne alles so, wie man es in der Rasse nennt, denn eine gut informierte Familie und eine Deckanfrage aus einer anderen Zucht verwenden dieselben Begriffe: Warteliste, Decktaxe, Welpenpaket, Gesundheitsgarantie. Wer nicht erkennt, ob deine Warteliste offen ist oder was ein Platz darauf eigentlich bedeutet, schreibt dir, und schon ist wieder ein Abend weg.
Nenne den Welpenpreis und sag dazu, was er abdeckt. Viele Zuchten lassen ihn weg und beantworten dann die ganze Woche einzeln die Frage „Was kostet ein Welpe?“. Ein Preis auf der Seite übernimmt dieses Aussieben für dich und gibt dir einen Ort, um zu erklären, was dahintersteckt: die Untersuchungen der Elterntiere, der Tierarzt vor der Abgabe, der Mikrochip, die Papiere und das Futter im Welpenpaket. Sag genauso klar, was extra kostet, etwa wenn du den Welpen bringst.
Die fertigen Blöcke für Leistungen und Preise bei Yola zeigen jeweils Name, eine kurze Zeile und den Preis zusammen. Eine neue Decktaxe trägst du also zwischen zwei Fütterungen selbst ein, statt jemandem eine E-Mail zu schreiben.
An den Fotos entscheidet jemand, der drei Bundesländer weiter wohnt, ob deine Zucht echt ist, und Welpenfotos sind dabei die am wenigsten hilfreichen. Jeder Wurf ist süß. Unverwechselbar sind dagegen Rüde und Hündin, sauber gestellt bei gutem Licht, der Raum, in dem die Welpen aufwachsen, und derselbe Wurf, Woche für Woche fotografiert, vom dritten Lebenstag bis zur achten Woche.
Fotografiere die Elterntiere draußen, von der Seite, auf ebenem Boden und mit dem Licht im Rücken. Dieses Bild weiß man in der Rasse zu lesen, und es zeigt das Gebäude so, wie es ein Kopfporträt vor dem Sofa nie könnte. Die Wurfkiste fotografierst du sauber und ehrlich: den Auslauf, den Boden darunter, die Tür zum Garten. Eine Familie, die sieht, wo ein Welpe seine ersten acht Wochen verbringt, muss dich nicht mehr bitten, es zu beschreiben.
Für einen Wurf leistet ein Video mehr als jedes Foto. Yola hostet keine Videos, also filmst du mit dem Smartphone, lädst das Video auf die Plattform hoch, die du ohnehin nutzt, und bettest es auf der Seite ein. Dreißig Sekunden sechs Wochen alte Welpen auf der Wiese, die Mutter im Bild, beantworten mehr Fragen als eine ganze Seite Text. Die Fotos kommen in den fertigen Galerie-Block von Yola, eine Galerie pro Wurf mit dem Datum in der Überschrift, und in einem kostenpflichtigen Tarif kannst du mit dem Custom-Code-Block eine eigene Galerie bauen, wenn du sie anders anordnen möchtest.
Benenne die Bilddateien nach ihrem Inhalt. golden-retriever-wurf-woche-fuenf.jpg und deckruede-hd-ed-befund-2025.jpg bringen dir in der Bildersuche viel mehr als IMG_2213.jpg, und wenn du dieselben Worte im Alt-Text verwendest, tauchen die Fotos eher auf, wenn jemand nach der Rasse und einer nahen Stadt sucht. Die kostenpflichtigen Tarife enthalten außerdem Premium-Stockbilder und 1 Mio. Premium-Icons für den einen oder anderen Abschnitt, der noch gefüllt werden muss. Auf einer Züchter-Website sollten aber deine eigenen Hunde fast die ganze Arbeit machen.
Yola hat keine integrierte Buchungsfunktion, und für eine Zucht ist das genau richtig. Niemand sollte um elf Uhr nachts per Smartphone einen Welpen aus einem Wurf reservieren können. Was du brauchst, ist eine Anfrage mit genug Angaben, damit du in zwei Minuten siehst, ob sich ein Gespräch lohnt.
Frag nach allem, was du für eine gute Antwort brauchst: Wer lebt im Haushalt und wer ist tagsüber zu Hause, welche Haustiere gibt es und wie alt sind die Kinder, gibt es einen eingezäunten Garten oder einen anderen Plan für die Bewegung, welcher Wurf oder welches Geschlecht gewünscht ist, ob es ein Familienhund werden soll oder Ausstellungen eine Rolle spielen und wie bald es losgehen kann. Lass am Ende ein Feld für alles, was die Leute dir sonst noch sagen möchten, denn dort steht meist mehr als im ganzen restlichen Formular. Beschränke dich auf das, was du wirklich liest. Jedes zusätzliche Feld kostet dich eine Anfrage von jemandem, der am Smartphone tippt, und es sind nicht immer die, auf die du verzichten kannst.
Welche Felder erscheinen, bestimmst du selbst, denn das Kontaktformular von Yola ist anpassbar und nicht fest vorgegeben, und der Hilfeartikel zum Formular-Block erklärt Schritt für Schritt, wie du es einrichtest. Yola verschickt sofort nach dem Absenden eine automatische Bestätigung, damit alle wissen, dass ihre Anfrage angekommen ist. Diesen Text solltest du selbst schreiben, statt ihn so zu lassen, wie er ist. Sag darin, was als Nächstes passiert und ungefähr wann, sonst meldet sich eine Familie drei Tage später noch einmal, um nachzufragen.
Schreib direkt neben den Button, was eine Anfrage ist und was nicht. Sie reserviert keinen Welpen. Sie setzt auch niemanden auf die Warteliste, denn das passiert erst nach einem Gespräch. Über eine Anzahlung sprecht ihr am Telefon, nie über das Formular. Manche lesen das und schließen die Seite, und genau dann erfüllt das Formular seinen Zweck: Wer bis Samstag einen Welpen will und sich davon abschrecken lässt, hat dir einen Anruf erspart. Beantworte die Anfragen, die trotzdem kommen, innerhalb von ein, zwei Tagen, auch die, denen du absagst. Eine Familie, der du freundlich absagst, empfiehlt dir oft die nächste gute.
Keine Genehmigung macht jemanden zu einer guten Zucht, und wer als Hobby ein, zwei Würfe im Jahr hat, braucht in Deutschland in der Regel gar keine. Wer gewerbsmäßig züchtet, braucht dagegen eine Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz vom Veterinäramt. Hast du eine, nenne sie mit Aktenzeichen und Ausstellungsjahr. Alles andere auf dieser Seite ist freiwillig, und genau deshalb hat es Gewicht bei den Menschen, von denen du hören möchtest. Niemand hat dich dazu gezwungen.
Fang mit den Elterntieren an. Führe jede Untersuchung auf, die jedes Tier hinter sich hat, mit Ergebnis, Jahr und der Stelle, bei der sie erfasst ist, damit Interessierte und andere Zuchten den Hund nachschlagen können, statt dir einfach zu glauben. HD- und ED-Auswertung, eine Augenuntersuchung durch eine spezialisierte Tierarztpraxis und die Gentests, die für deine Rasse üblich sind, ob PRA, degenerative Myelopathie, eine Herzuntersuchung oder etwas Spezielles für deine Linien. Gibt es für einen Hund eine Zuchtbuch- oder Registriernummer, nenne sie. „Voll gesundheitsgetestet“ allein sagt nichts, und die Familien, auf die es dir am meisten ankommt, wissen das.
Dann der Rest dessen, was du wirklich vorweisen kannst. Bist du Mitglied in einem Zuchtverein, etwa einem Rasseclub im VDH, nenne ihn und sag, nach welcher Zuchtordnung du züchtest. Ist der Wurf im Zuchtbuch eingetragen, nenne den Verein und wann die Ahnentafeln mit nach Hause gehen. Titel der Elterntiere gehören ebenfalls hierher, ob aus Ausstellungen oder Hundesport, denn sie belegen, dass jemand außerhalb deiner Zucht die Hunde beurteilt hat. Genauso die nüchternen Zahlen: wie lange du diese Rasse schon züchtest und wie viele Würfe das waren.
Stell Kaufvertrag und Gesundheitsgarantie so online, dass man sie vor der Anfrage lesen kann und nicht erst danach. Sag, was die Garantie abdeckt, wie lange sie gilt und was sie von den neuen Besitzern verlangt, dazu deine Rücknahmeklausel, falls du eine hast, denn genau nach der suchen alle, die sich auskennen. Eine Kurzfassung davon gehört auf die Startseite neben den Anfrage-Button. Die Gesundheitsseite liefert die Details, aber auch wer die Startseite nie verlässt, sollte wissen, dass die Elterntiere untersucht sind und es einen Vertrag gibt.
Hüften, Ellbogen, Augen und rassespezifische Gentests, jeweils mit Ergebnis, Jahr und erfassender Stelle.
Ist der Wurf im Zuchtbuch eingetragen, nenne den Verein und wann die Papiere mitgehen.
Bist du Mitglied in einem Rasseclub, nenne ihn und sag, nach welcher Zuchtordnung du züchtest.
Ausstellungs-, Leistungs- oder Sporttitel, voll ausgeschrieben, denn sie zeigen, dass jemand von außen die Hunde beurteilt hat.
Wie lange du genau diese Rasse schon züchtest und ungefähr wie viele Würfe das waren.
Sag, was deine Garantie abdeckt und wie lange sie gilt, und stell den Vertrag so online, dass man ihn vor der Anfrage lesen kann.
Profi-Tipp: Setz eine Zeile zur Gesundheit direkt über den Anfrage-Button, zum Beispiel die HD- und ED-Befunde von Rüde und Hündin mit dem Jahr der Untersuchung. Genau hier entscheidet sich, ob jemand das Formular ausfüllt, und bis zur Gesundheitsseite scrollt vielleicht nie jemand.
Die Terminseite einer Zucht erfüllt zwei Aufgaben gleichzeitig. Sie zeigt einer Familie, ob Warten bei dir einen Monat oder ein Jahr bedeutet, und sie zeigt allen, dass deine Zucht aktiv ist und nicht auf einem alten Foto stehen geblieben ist. Deshalb verdient sie eine eigene Seite statt einer Zeile auf der Startseite.
Oben stehen die geplanten Würfe, jeweils mit Rüde und Hündin, ungefähr erwartetem Wurftermin und dem Zeitpunkt, ab dem du Anfragen annimmst. Darunter, welcher Wurf gerade da ist und wie viele Welpen noch ein Zuhause suchen. Dann die festen Termine, nach denen andere planen: Abgabewochenenden, Abholtage und Ausstellungen, auf denen du bist. Wer drei Stunden entfernt wohnt, lernt dich und deine Hunde für ein erstes Gespräch viel lieber auf einer Ausstellung kennen, als gleich zu dir nach Hause zu fahren. Lass die früheren Würfe darunter stehen. Vier Jahre Würfe, jeweils mit Elterntieren und Datum, sind der klarste Beleg dafür, dass es deine Zucht schon eine Weile gibt.
Yola hat keinen Veranstaltungs- oder Kalenderblock. Das ist also eine normale Seite, die du von Hand bearbeitest, und sind die ersten Einträge einmal angelegt, kopierst du für einen neuen eine Zeile und änderst vier Angaben. Nichts auf dieser Seite reserviert etwas: Wer einen Platz möchte, geht wie alle anderen über das Anfrageformular. Entscheidend ist, die Seite zu pflegen. Verschieb einen Wurf am Tag der Geburt von „geplant“ zu „aktuell“ und markiere ihn als vergeben, sobald der letzte Welpe ausgezogen ist. Eine veraltete Zeile bringt dir genau die Anrufe, die diese Seite verhindern soll.
Für eine gute Zucht fahren Menschen weiter als für fast alles andere. Für den richtigen Wurf nimmt man vier Stunden Fahrt in Kauf, deshalb geht es bei den Suchanfragen genauso um dein Bundesland wie um deinen Ort. Gesucht wird nach „[Rasse] Züchter [Bundesland]“, „[Rasse] Welpen [Stadt]“ und „[Rasse] Welpen vom Züchter“, und genau so formuliert gehören diese Begriffe in Seitentitel und Überschriften. Die lokalen Kartenergebnisse bei Google, also die drei Einträge mit den kleinen Pins ganz oben, zählen trotzdem für alle, die in deiner Nähe wohnen. Yola optimiert deine Seiten technisch für Suchmaschinen, der Rest sind deine Formulierungen und die Arbeit bei Google.
Beanspruche und bestätige dein Google-Unternehmensprofil. Wähle als Hauptkategorie genau „Hundezüchter“ und nenne deine Rasse in der Beschreibung, statt sie in den Unternehmensnamen zu packen.
Richte deine Seitentitel am Bundesland aus. „[Rasse] Züchter [Bundesland]“ tippt ein, wer bereit ist zu fahren, und das bringt dir weit mehr als dein Zwingername allein im Titel.
Schreib eine Seite für „[Rasse] Züchter mit Gesundheitsnachweis“. Diese Suche bringt dir Interessierte, die schon wissen, was HD und ED bedeuten, und kaum jemand hat eine Seite genau dafür geschrieben.
Nenne die Städte in deinem Einzugsgebiet. Hinter „[Rasse] Welpen [Stadt]“ steht eine echte Familie. Gib den zwei, drei Städten, aus denen wirklich Anfragen kommen, jeweils eine eigene Seite.
Bitte frühere Welpenkäufer regelmäßig um Bewertungen. In den lokalen Kartenergebnissen zählt Aktualität mehr als die Gesamtzahl. Frag also ein paar Wochen nach der Abgabe, solange die Familie noch alles fotografiert, was der Welpe tut.
Halte Zwingername und Kontaktdaten überall identisch. Dein Eintrag beim Zuchtverein, beim Dachverband und auf jeder Welpenbörse, auf der du auftauchst, sollte Zeichen für Zeichen mit deiner Website übereinstimmen. Dort gelistet zu sein lohnt sich, von deinen Seiten dorthin zu verlinken nicht.
Bevor du irgendwem sagst, dass die Website online ist, geh sie auf dem Smartphone so durch, wie es eine Familie abends auf dem Sofa tun würde. Tippe auf die Nummer und prüfe, ob gewählt wird. Schick dir selbst eine Anfrage und lies die Bestätigung. Öffne die Gesundheitsseite und prüfe, ob die Ergebnisse auf einem kleinen Bildschirm wirklich lesbar sind, denn dort lesen die meisten sie.
Yola-Websites sind für Mobilgeräte optimiert und responsiv, das Layout passt sich also von selbst an Smartphone und Laptop an, und jede Website bekommt ein automatisches SSL-Zertifikat und automatische Backups. Prüfe die Ladezeit der Seiten, die die Arbeit machen: Startseite, aktuelle Welpen und Gesundheit. Meist bremst eine Wurfgalerie mit vierzig Fotos in voller Größe, also verkleinere die Bilder vor dem Hochladen.
Nach dem Start richtet sich die Pflege nach den Würfen. Ein Wurf kommt, also ändert sich die Welpenseite und eine Galerie geht online. Ein Welpe zieht aus, also sinkt die Zahl. Ein Hund erhält einen Titel oder ein Befund kommt zurück, also bekommt die Gesundheitsseite eine neue Zeile. Eine halbe Stunde am Sonntag hält alles aktuell, und eine Website, die sich bewegt, hält ihr Ranking besser als eine, die seit zwei Würfen niemand angefasst hat.
Auf Züchter-Websites gehen immer wieder dieselben Dinge schief, und jeder Fehler kostet dich entweder einen Abend oder das richtige Zuhause.
Jeder Anruf zu einem Wurf, der längst ausgezogen ist, sind zehn Minuten, die du mit den Hunden hättest verbringen können.
„Voll gesundheitsgetestet“ ohne Ergebnisse und ohne erfassende Stelle liest sich für alle, die sich auskennen, wie gar keine Untersuchung.
Man beurteilt dich danach, wie süß ein sechs Wochen alter Welpe aussieht, und nicht nach den Hunden, die du über Jahre ausgewählt hast.
Wer heute noch reden möchte, sucht sich durch zwei Bildschirme, gibt auf und schreibt der nächsten Zucht auf der Liste.
Du beantwortest die ganze Woche einzeln die Frage nach dem Preis und bekommst trotzdem Anfragen von Leuten, für die der Preis nie gepasst hätte.
Texte, die wie eine Verkaufsseite klingen, bringen dir genau die Anfragen, denen du dann abends absagen musst.
Bei Yola startest du kostenlos. Ein kostenpflichtiger Tarif kostet 9,95 $/Monat, sobald du deinen Zwingernamen als Domain, mehr Seiten und die vollständigen KI-Tools möchtest. Bei Jahrestarifen ist die Domain im ersten Jahr kostenlos. Verglichen mit den Gesundheitsuntersuchungen für einen einzigen Hund fällt die Website kaum ins Gewicht.
Wenn du jemanden beauftragst, eine vergleichbare Website zu bauen, kostet das oft zwischen einigen Hundert und ein paar Tausend Euro, je nachdem, wie viel Design und Fotografie dazugehören, und spätere Änderungen kosten meist extra.
Gerade diese zweite Zahl zählt für eine Zucht, denn diese Website ist nie fertig. Ein Wurf kommt, ein Welpe zieht aus, ein Befund kommt zurück, die Decktaxe ändert sich. Wenn jede dieser Änderungen eine E-Mail an jemand anderen bedeutet, zahlst du jedes Mal oder lässt es irgendwann bleiben, und eine Website, die niemand pflegt, stimmt still und leise nicht mehr. Machst du es selbst, steht der Wurf vom Dienstag auch am Dienstag online.
Nein. Yola ist ein Website-Baukasten ohne Code: Wer eine Wurfmeldung ausfüllen kann, kann auch diese Seiten zusammenstellen. Du wählst eine Vorlage, ersetzt Texte und Fotos, ergänzt deine Gesundheitsergebnisse und veröffentlichst, ganz ohne Entwickler. Wirklich nachdenken musst du nur darüber, was dein Anfrageformular abfragt, und dafür brauchst du Zuchterfahrung, keine Technikkenntnisse.
Du startest mit dem kostenlosen Tarif. Ein kostenpflichtiger Tarif kostet 9,95 $/Monat, wenn du eine eigene Domain, mehr Seiten und die vollständigen KI-Tools möchtest. Bei Jahrestarifen ist die Domain im ersten Jahr kostenlos, und die aktuellen Tarife findest du auf der Preisseite. Plane ein, zwei Abende deiner eigenen Zeit für die Texte ein, denn die Gesundheitsseite und die Fragen im Anfrageformular kannst nur du schreiben.
Nicht als verbindliche Reservierung, denn Yola hat keine integrierte Buchungsfunktion. Was über die Website hereinkommt, ist eine Anfrage mit Angaben zu Haushalt, weiteren Haustieren und gewünschtem Wurf, und sie reserviert nichts, bis ein persönliches Gespräch stattgefunden hat. Über eine Anzahlung redet man am Telefon und nicht über ein Formular. Wenn das direkt neben dem Button steht, ersparst du dir zwei Wochen später ein unangenehmes Gespräch.
Welpenbörse und eigene Website erfüllen unterschiedliche Aufgaben, und viele Zuchten nutzen eine Zeit lang beides. Eine Welpenbörse oder ein Kleinanzeigenportal bringt dich vor Familien, die dich sonst nie gefunden hätten, stellt dich aber auch neben zwanzig andere Würfe, bei denen nur der Preis sichtbar anders ist. Auf deiner eigenen Website prüft jemand, dem die Anzeige gefallen hat, dich genauer: die Elterntiere, die Untersuchungen, den Vertrag und die Art, wie du über deine Hunde schreibst. Sie kostet dich nichts pro Anfrage und arbeitet weiter, auch wenn du keine Anzeigen mehr bezahlst.
Alle, mit den genauen Werten. Führe jede Untersuchung jedes Elterntiers mit Ergebnis, Jahr und erfassender Stelle auf, damit Interessierte den Hund nachschlagen können, statt einem Satz zu vertrauen. Das wirkt lang und technisch, und das ist in Ordnung, denn wer alles liest, ist genau die Person, von der du hören möchtest. Alle anderen verstehen schon die Länge als Signal.
Ja, und das spart dir mehr Zeit als alles andere auf der Seite. Ein Preis mit einer Zeile dazu, was er abdeckt, also Untersuchungen, Tierarzt, Mikrochip und Papiere, beendet die Woche voller Einzeiler mit der Frage nach dem Preis. Außerdem kommen die Anfragen dann von Leuten, die den Preis schon kennen. Wenn etwa das Bringen des Welpen extra kostet, schreib das an dieselbe Stelle.
Beantworte ein paar Fragen, und der KI-Website-Baukasten von Yola erstellt dir einen ersten Entwurf mit deinen Hunden, deinen Würfen und einem Formular für Welpenanfragen, bereit zum Bearbeiten. Kostenlos veröffentlichen, ganz ohne Code.