Zuletzt aktualisiert: 24. September 2026

Community-Website erstellen: So bleiben alle in deinem Viertel auf dem Laufenden

Ohne Code, ohne Webentwicklung. In zehn Schritten kommt ein Bürgerverein vom Domainnamen zu einer Website, die auch die nächste Schriftführung aktuell halten kann.
Die Website eines Bürgervereins auf Laptop und Smartphone, mit dem nächsten Sitzungstermin, einer datierten Neuigkeit und den Mietpreisen für den Saal.

Warum braucht eine Nachbarschaft eine Website?

Jeder Vorstand trägt dieselben Antworten im Kopf mit sich herum: wann die nächste Sitzung ist, ob der Saal am Vierzehnten frei ist, wer den Schlüssel hat und was der Gemeinderat zum Parkplatz eigentlich beschlossen hat. Im Moment stecken diese Antworten in einer WhatsApp-Gruppe, am Schwarzen Brett und bei der Person, die gerade ans Telefon geht. Eine Community-Website bündelt all diese Informationen an einem öffentlichen Ort, wo Anwohner sie auch um zehn Uhr abends finden, ohne jemanden anrufen zu müssen. Und sie überdauert die Leute, die sie geschrieben haben. Das ist wichtig, wenn die Schriftführung alle zwei, drei Jahre wechselt und die Übergabe aus einer Plastiktüte voller Papiere besteht. Die Website zu bauen ist kein Technikprojekt, und die Ehrenamtlichen, die du schon hast, können sie einrichten und pflegen. Die Schritte unten zeigen dir, wie es geht, angefangen mit deinem Domainnamen.

Kurz zusammengefasst: So erstellst du die Website für deinen Bürgerverein

Diese Anleitung zeigt Nachbarschafts- und Bürgervereinen, Anwohnerinitiativen und Trägervereinen von Bürgerhäusern, wie sie ihre eigene Website erstellen. Du wählst eine Domain, suchst dir eine Vorlage als Ausgangspunkt aus und legst die Seiten an, nach denen Leute wirklich suchen: Neuigkeiten, Veranstaltungen und Sitzungen, ein Verzeichnis lokaler Gruppen und die Mietpreise für den Saal. Der Website-Baukasten von Yola bringt Blöcke für Leistungen und Preise mit, in denen du Raummiete und regelmäßige Gruppen darstellst, sodass jede ehrenamtliche Person einen Preis oder ein Datum ändern kann, ohne um Hilfe zu bitten. Du musst weder programmieren noch jemanden aus der Webentwicklung dauerhaft bezahlen.

Die zweite Hälfte behandelt Fotos vom Saal, ein Anfrageformular, das nach Datum, Raum und Personenzahl fragt, die Angaben zu Vorstand und Versicherung, die du ehrlich vorweisen kannst, eine Seite mit Sitzungsterminen und Schließzeiten, die der Vorstand von Hand pflegt, und die lokale Suche nach Begriffen wie „Bürgerverein [Stadtteil]“. Nach den zehn Schritten hat die Nachbarschaft einen Ort zum Nachschauen statt Gerüchten, und der nächste Vorstand übernimmt etwas, mit dem er wirklich arbeiten kann.

Das gehört auf die Website

Die wichtigsten Funktionen einer Community-Website

Funktionsweise der Website Warum sie wichtig sind
Neuigkeiten mit Datum Du teilst die Fakten einmal und musst sie nicht in mehreren Gruppenchats wiederholen.
Protokolle und Beschlüsse Du antwortest mit einem Link zu "Was beschlossen wurde", statt es immer wieder abzutippen.
Veranstaltungsliste Deine regelmäßigen Gruppen füllen sich, ohne dass jemand Flyer drucken und verteilen muss.
Formular zur Saalmiete Datum, Raum und Personenzahl werden in einer einzigen Nachricht statt in sechs einzelnen übermittelt.
Ansprechpersonen im Vorstand Anfragen gehen direkt an die richtige ehrenamtliche Person, sodass die Schriftführung nichts mehr weiterleiten muss.
Fotogalerie des Saals Interessenten sehen den Raum im Voraus, sodass unnötige Besichtigungen entfallen.

Community-Website erstellen
in 10 Schritten

  • Domainnamen für deinen Verein wählen

Deine Domain steht am Schwarzen Brett, unter dem Newsletter und auf dem Plakat im Schaufenster, sie muss also auch aus ein paar Metern Entfernung lesbar sein. Nimm den Namen, unter dem man deinen Verein schon kennt, ergänzt um den Stadtteil, und sichere dir die .de-Endung, wenn sie frei ist, denn die tippen Anwohner als Erstes. Wenn der Name in deiner Satzung lang und förmlich ist, registriere die Kurzform, die die Leute tatsächlich sagen, und lass den offiziellen Namen auf der Über-uns-Seite stehen.

Verzichte auf Bindestriche und Zahlen. Wer „buergerverein-am-huegel-2“ in einer Versammlung vorliest, lässt die Hälfte weg, und wer es später eintippt, landet im Nirgendwo. Was auch immer du registrierst, verwende denselben Wortlaut in deinem Google-Eintrag, auf dem Schild am Saal und im Newsletter, damit alles zusammenpasst.

Im Website-Baukasten von Yola suchst und registrierst du deine Domain direkt dort, wo du auch die Website baust, und bei Jahrestarifen ist die Domain im ersten Jahr kostenlos. Eine Sache solltest du vom ersten Tag an richtig machen: Registriere die Domain auf den Namen des Vereins und mit einer E-Mail-Adresse des Vereins, nicht mit dem privaten Konto einer ehrenamtlichen Person. Domains, die auf jemanden registriert waren, der inzwischen weggezogen ist, sind der häufigste Grund, warum eine Community-Website still und leise verschwindet. Schreib also auch das Verlängerungsdatum in die Übergabenotizen.

  • Website-Baukasten ohne Code und Vorlage auswählen

Niemand in deinem Vorstand muss dafür programmieren können, und für den Anfang musst du auch niemanden aus der Webentwicklung bezahlen. Yola ist für Menschen gemacht, die keine Webdesign-Profis sind, und der KI-Website-Baukasten macht aus ein paar Antworten dazu, wer dein Verein ist und was er anbietet, einen funktionierenden ersten Entwurf, den du dann bearbeitest. Den vollen Funktionsumfang der KI-Tools gibt es in den kostenpflichtigen Tarifen, der kostenlose Tarif enthält nur grundlegende KI-Funktionen. Das Hosting ist in jedem Fall inklusive, du musst also keinen Server organisieren und nichts installieren.

Starte mit einer Vorlage statt mit einer leeren Seite, denn eine Vorlage hat die Abschnitte schon in einer sinnvollen Reihenfolge, und daran orientiert sich auch die nächste ehrenamtliche Person. Wer diese Website in drei Jahren pflegt, sitzt heute wahrscheinlich noch gar nicht mit am Tisch. Eine klare Struktur zum Nachmachen, mit einem Neuigkeitenbereich, der auch wie einer aussieht, ist für diese Person mehr wert als alles Ausgefallene.

Der KI-Website-Baukasten von Yola erstellt auf einem Laptop anhand weniger Fragen eine Startseite für einen Bürgerverein.
Mit einer Vorlage starten

Vorlagen für Bürgervereine und Nachbarschaften

Vorschau der Website-Vorlage „Community Center“

Community Center

Vorschau der Website-Vorlage „Non-profit Community“

Non-profit Community

Vorschau der Website-Vorlage „Sport Community“

Sport Community

Vorschau der Website-Vorlage „Dance Community“

Dance Community

  • Die wichtigsten Seiten für deine Nachbarschaft anlegen

Sechs Seiten decken fast alles ab, was Anwohner suchen: Startseite, Neuigkeiten, Veranstaltungen, Sitzungen, ein Verzeichnis lokaler Gruppen und Angebote sowie Kontakt. Das ist klein genug, dass eine ehrenamtliche Person den Überblick behält, und das ist wichtiger als Vollständigkeit.

Das Verzeichnis ist die Seite, die Leute sich als Lesezeichen speichern, also gib ihm Raum: die Gruppen, die den Saal nutzen, die Schule, die Arztpraxis, der Link zum Busfahrplan, wen man wegen einer kaputten Straßenlaterne anruft. Auf der Seite „Sitzungen“ entschärfst du die meisten Streitigkeiten, denn eine Tagesordnung, die eine Woche vorher online steht, und ein Protokoll, das eine Woche danach folgt, nehmen das Rätselraten darüber, was der Vorstand eigentlich macht.

Leg diese sechs Seiten an, stell sie online und ergänze später weitere, wenn ein echter Bedarf auftaucht. Vereine, die mit zwanzig Seiten starten, haben am Ende achtzehn, die niemand mehr angefasst hat, seit die Person, die sie geschrieben hat, ausgeschieden ist, und eine veraltete Seite ist schlimmer als gar keine.

Startseite

Wofür der Verein zuständig ist, was ansteht, wen man fragt.

Neuigkeiten

Datierte Updates zu lokalen Entscheidungen, die neuesten oben.

Veranstaltungen

Jeder anstehende Termin mit Uhrzeit, Raum und Kosten.

Sitzungen

Tagesordnungen, Protokolle und die nächste Vorstandssitzung.

Verzeichnis

Lokale Gruppen, Angebote und wichtige Nummern in einer Liste.

Kontakt

Wer wofür zuständig ist, dazu das Anfrageformular.

  • Räume, Gruppen und Angebote auflisten

Schreib alles auf, was der Verein tatsächlich anbietet, und zwar in den Worten, die Anwohner dafür benutzen. Die Saalmiete mit benannten Räumen und sichtbaren Preisen, die Kurse und Gruppen, die sich jede Woche treffen, die Veranstaltungen übers Jahr, die Angebote für Jugendliche und Senioren, Beratungs- und Sprechstunden und die ehrenamtlichen Aufgaben, für die du Leute suchst. Yola hat fertige Blöcke für Leistungen und Preise, du tippst also nur ein, was dein Verein anbietet, statt ein Layout zu bauen.

Werde beim Geld konkret, denn vage Angaben kosten dich Anfragen. Nenne einen Stundenpreis für den großen Saal und den kleinen Raum, sag, ob Anwohner und lokale Gruppen weniger zahlen als gewerbliche Mieter, und nenne die Kaution, falls du eine verlangst. Wenn ein Preis wirklich von der Veranstaltung abhängt, veröffentliche die Spanne und bitte um eine Anfrage, statt die Seite leer zu lassen.

  • Den Saal und die Menschen darin zeigen

Fotografiere die Räume so, wie Mietinteressierte sie sehen müssen: den großen Saal leer bei eingeschaltetem Licht, denselben Saal für eine Feier eingerichtet, den kleinen Raum für eine Besprechung gestellt, die Küche mit Kaffeemaschine und Durchreiche, den Parkplatz, den barrierefreien Eingang und die Toiletten. Fotografiere frontal und möglichst bei Tageslicht. Echte Fotos von deinem Saal beantworten genau die Fragen, die Leute per E-Mail stellen, und zwar besser als jede Angabe zur Quadratmeterzahl.

Füge eine Handvoll Bilder von Veranstaltungen hinzu, die wirklich stattgefunden haben, denn ein volles Sommerfest und ein gut besuchtes Nachbarschaftscafé sagen mehr über den Verein als ein Absatz über Gemeinschaftsgeist. Galerien sind ein fertiger Block in Yola, und in den kostenpflichtigen Tarifen bekommst du außerdem Premium-Stockfotos und einen Block für eigenen Code, wenn die Seite weniger nach allen anderen aussehen soll. Zwei organisatorische Punkte, die du am besten gleich in einer Vorstandssitzung klärst statt später: Hol eine Erlaubnis ein, bevor du Fotos von Kindern oder von Menschen veröffentlicht, die nicht wussten, dass fotografiert wird, und gib den Bilddateien aussagekräftige Namen wie buergerhaus-am-huegel-grosser-saal.jpg, damit sie in der Bildersuche auftauchen.

Eine Galerie mit Fotos vom Saal auf einer Community-Website, mit dem großen Raum, der für eine Veranstaltung eingerichtet ist, und dem barrierefreien Eingang.
  • Formular für Saalmiete und Anfragen einbinden

Viele Leute rufen nicht gern bei Fremden an, um nach einem Saal zu fragen, und die, die es tun, rufen immer am Sonntagabend an. Ein Formular fängt sie auf. Das Kontaktformular von Yola ist anpassbar, du wählst die Felder also selbst, statt mit festen Vorgaben zu leben. Für die Saalmiete sind Datum, Beginn und Ende, der Raum, die ungefähre Personenzahl, die Art der Veranstaltung und eine Telefonnummer sinnvoll. Mehr braucht es nicht. Einsendungen kommen als Anfragen bei dir an, die du beantwortest, und nicht als bestätigte Buchungen. Verbindlich wird also erst etwas, wenn jemand aus dem Vorstand zusagt.

Lass das Formular an eine Vereinsadresse gehen, die mehr als ein Vorstandsmitglied öffnen kann, nie an das private Postfach einer ehrenamtlichen Person. Yola verschickt eine automatische Bestätigung, damit die Person weiß, dass alles angekommen ist, und der Leitfaden zum Formular-Block erklärt, wie du die Felder einrichtest. Es lohnt sich, ein zweites, kürzeres Formular für alle hinzuzufügen, die dem Verein beitreten oder mithelfen wollen, und darin nur nach Name, E-Mail-Adresse und Interessen zu fragen.

Schreib deine Regeln direkt neben das Formular, denn das erspart viel Hin und Her: welche Abende schon von regelmäßigen Gruppen belegt sind, wie weit im Voraus du Anfragen annimmst, ob du an Minderjährige vermietest, wann die Kaution fällig ist und wie die Stornobedingungen aussehen. Sag, wer antwortet und ungefähr wie schnell, und halte dich daran. Ein Verein, der Saalanfragen innerhalb von zwei Tagen beantwortet, bekommt Stammkundschaft, und die bezahlt am Ende das Dach.

  • Vorstand, Satzung und Versicherung zeigen

Einen Bürgerverein lizenziert niemand, Vertrauen entsteht hier also durch Offenheit und nicht durch ein Zertifikat. Wer als Anwohner wissen will, ob das eine echte Gruppe mit Mandat ist, oder wer als Geldgeber prüft, ob es deinen Verein gibt, sucht dieselbe Handvoll Dinge: wann er gegründet wurde, was in deiner Satzung steht, wer dieses Jahr im Vorstand sitzt und wie diese Personen dorthin gekommen sind. Stell das so online, dass man es mit einem Klick findet.

Die Nachweise unten sind ein Angebot, keine Pflicht. Zeig die, die auf deinen Verein zutreffen, und lass den Rest weg, statt irgendetwas zu dehnen, denn eine Angabe, die Anwohner prüfen und falsch finden, kostet dich mehr als jede Lücke. Wenn du eine Haftpflichtversicherung für den Saal hast, sag es und nenne den Monat der Verlängerung, denn Mieter und ihre Versicherungen fragen danach. Wenn deine Gruppen mit Kindern oder schutzbedürftigen Erwachsenen arbeiten, sag, was dein Schutzkonzept abdeckt und wie du mit erweiterten Führungszeugnissen umgehst. Wenn du eine Förderung oder eine Auszeichnung bekommen hast, nenne sie mit dem Jahr.

Halte das alles auf der Startseite oder einen Klick davon entfernt, nicht versteckt auf einer Über-uns-Seite, zu der niemand vordringt. Am nützlichsten ist es neben dem Formular für die Saalmiete, wo jemand gerade entscheidet, ob die Anfrage überhaupt abgeschickt wird.

  • Gründungsjahr des Vereins

    Wenn du das Gründungsjahr kennst, stell es in den Footer. Vierzig Jahre Engagement sind eine Referenz.

  • Satzung und Vorstand

    Wenn du eine schriftliche Satzung hast, veröffentliche sie und nenne daneben den diesjährigen Vorsitz, die Schriftführung und die Kassenführung.

  • Erreichte Haushalte oder Mitglieder

    Wenn du eine echte Zahl für die Haushalte oder Mitglieder in deinem Gebiet hast, nenne sie klar.

  • Zugehörigkeit

    Wenn dein Verein mit dem Ortsbeirat, der Gemeinde oder einem Dachverband auf Kreis- oder Bundesebene verbunden ist, nenne ihn.

  • Haftpflichtversicherung

    Wenn der Saal haftpflichtversichert ist, sag es und nenne den Monat der Verlängerung, denn Mietinteressierte fragen danach.

  • Schutzkonzept und Führungszeugnisse

    Wenn deine Gruppen mit Kindern oder schutzbedürftigen Erwachsenen arbeiten, sag, was dein Konzept abdeckt und wer ein Führungszeugnis vorgelegt hat.

  • Profi-Tipp: Stell den Hinweis zur Versicherung des Saals und den Namen der Person, die sich um die Vermietung kümmert, direkt neben das Anfrageformular, nicht nur auf die Über-uns-Seite. Wer überlegt, nach einem Termin zu fragen, entscheidet genau an dieser Stelle, also muss die Sicherheit dort stehen.

  • Sitzungstermine und Veranstaltungen veröffentlichen

Für diesen Schritt ist die ganze Website eigentlich da. Jemand hört, dass der Sportplatz verkauft wird, dass sich die Müllabfuhr ändert oder dass der Saal einen Monat geschlossen ist, und will die echten Details und die echten Termine statt der Version, die im Gruppenchat kursiert. Eine Seite, die immer aktuell ist, klärt das, und zwar für alle gleichzeitig statt nur für die, die zufällig gefragt haben.

Gib jedem Eintrag dieselben paar Angaben: Datum und Wochentag, Uhrzeit, Raum oder Ort, Kosten und Ansprechperson. Stell den nächsten Termin nach oben und nimm Einträge herunter, wenn sie länger vorbei sind, außer denen, die als Beleg dafür taugen, dass etwas wirklich stattfindet: die Jahresversammlung, das Sommerfest, der Weihnachtsmarkt. Eine Liste mit Veranstaltungen vom letzten Jahr sagt neu Zugezogenen mehr über den Verein als jeder Willkommenstext.

Yola hat keine Kalenderfunktion und keinen Veranstaltungsblock, und du brauchst auch keinen. Das hier ist eine ganz normale Seite, die du von Hand pflegst, das dauert ein paar Minuten, und dasselbe gilt für die Neuigkeiten: jedes Update mit Datum, das neueste oben, geschrieben, wenn etwas beschlossen wurde, und nicht nach Zeitplan. Bleib sachlich statt plaudernd. Vier oder fünf Zeilen dazu, was beschlossen wurde, ab wann es gilt und woher die Informationen stammen.

Damit das funktioniert, brauchst du Routine, keinen großen Aufwand. Gib einem Vorstandsmitglied die Aufgabe, die Seite zu pflegen, gib einer zweiten Person die Zugangsdaten, damit nichts stillsteht, wenn die erste im Urlaub ist, und plane am Ende jeder Vorstandssitzung zehn Minuten dafür ein. Schließtage des Saals, ausgefallene Termine und Änderungen gehen noch am selben Tag online, an dem du davon erfährst, denn wer einmal vor verschlossener Tür steht, schaut nie wieder auf die Website.

  • Deine Seiten für die lokale Suche optimieren

Leute finden deinen Verein über den Ort und das Thema: „Bürgerverein [Stadtteil]“, wenn sie wissen wollen, an wen sie sich wenden können, „Neuigkeiten [Stadtteil]“, wenn sie etwas gehört haben, „Veranstaltungen [Stadtteil]“, wenn sie am Samstag etwas unternehmen wollen. Setz den Ortsnamen in deine Seitentitel und Überschriften, in der Form, die Einheimische tatsächlich benutzen, einschließlich der Namen von Siedlungen und Ortsteilen, die nur Anwohner laut aussprechen.

Die andere Hälfte passiert außerhalb deiner Website, bei Google. Ein Bürgerhaus oder Dorfgemeinschaftshaus kann ein Google-Unternehmensprofil haben, und bei den meisten Vereinen finden Erstbesucher dort Adresse, Öffnungszeiten und Telefonnummer. Halte Name, Adresse und Öffnungszeiten auf der Website, in diesem Eintrag und in allen lokalen Verzeichnissen, in denen du schon stehst, identisch, denn abweichende Angaben schicken Leute vor die falsche Tür.

  • Beanspruche und bestätige dein Google-Unternehmensprofil. Wähle als Hauptkategorie genau „Gemeindezentrum“ und halte Adresse und Öffnungszeiten deckungsgleich mit denen auf deiner Website.

  • Schreib so, wie Leute suchen. Verwende „Bürgerverein [Stadtteil]“ im Titel und in der Überschrift deiner Startseite, denn genau das tippen Anwohner, wenn sie wissen wollen, an wen sie sich wenden können.

  • Gib der Neuigkeitenseite lokale Begriffe. „Neuigkeiten [Stadtteil]“ ist eine echte Suchanfrage, und eine Seite mit datierten lokalen Updates ist genau das, wonach sie sucht. Nenne den Ortsnamen in der Überschrift, nicht nur im Footer.

  • Benenne die Veranstaltungsseite nach dem, was ansteht. „Veranstaltungen [Stadtteil]“ bringt dir Leute, die keine Mitglieder sind und noch nie von deinem Verein gehört haben. Halte die Seite aktuell, sonst ist der Besuch verschenkt.

  • Halte deine Angaben überall identisch. Name, Adresse und Telefonnummer des Saals sollten auf der Website, bei Google und in jedem Gemeinde- oder Ortsverzeichnis, in dem du schon stehst, gleich lauten.

  • Bitte Mieter und Gruppenleitungen um Bewertungen. Eine Handvoll aktueller Bewertungen von Leuten, die den Saal genutzt haben, bringt dem Eintrag mehr als ein Jahr voller alter. Frag also bald nach der Veranstaltung, solange die Erinnerung frisch ist.

  • Veröffentlichen, testen und die Übergabe planen

Bevor du irgendwem erzählst, dass die Website online ist, geh sie auf dem Handy so durch, wie es Anwohner tun würden. Tipp auf die Telefonnummer und prüf, ob der Anruf startet, schick das Formular für die Saalmiete ab und prüf, ob die Bestätigung an der Vereinsadresse ankommt, öffne die Veranstaltungsseite und lies sie mit ausgestrecktem Arm. Bitte zwei Leute, die nicht im Vorstand sind, ohne Hilfe den nächsten Sitzungstermin zu finden. Womit sie sich schwertun, das musst du verbessern.

Websites von Yola sind für Mobilgeräte optimiert und responsiv, das Layout passt sich also von selbst an, und es gibt keine separate Handy-Version zu pflegen. SSL-Zertifikat und Backups laufen ebenfalls automatisch, und damit fallen zwei weitere Aufgaben für einen Vorstand weg, der schon genug davon hat.

Schreib dann die Übergabe auf, solange alles frisch ist, denn genau hier sterben Community-Websites. Leg Zugangsdaten, Verlängerungsdatum der Domain, wer das Abo bezahlt und welches Vorstandsmitglied sich um die Neuigkeiten kümmert, in denselben Ordner wie die Kassenunterlagen und übergib alles bei der Jahreshauptversammlung zusammen mit dem Rest. Der Sinn dieses Wegs ist, dass die nächste Schriftführung selbst in wenigen Minuten einen Termin ändern oder ein Update veröffentlichen kann, ohne Webentwicklung und ohne jemanden zu bezahlen. Eine Website, die regelmäßig kleine Updates bekommt, hält außerdem ihre Position in der Suche besser als eine, die im März perfekt war und seitdem niemand angefasst hat.

Typische Fehler auf Community-Websites

Auf Vereins-Websites gehen immer wieder dieselben paar Dinge schief, und jedes davon schickt die Leute zurück in den Gruppenchat, um dort nachzufragen.

Zuletzt vor drei Jahren aktualisiert

Ein altes Datum oben auf der Neuigkeitenseite sagt Anwohnern, dass der Verein aufgehört hat, ob das stimmt oder nicht.

Nichts hat ein Datum

Ohne Datum an jedem Update und jeder Veranstaltung weiß niemand, was aktuell ist, und man ruft dich trotzdem an.

Nur eine Person hat die Zugangsdaten

Wenn diese ehrenamtliche Person wegzieht oder sich mit dem Vorstand zerstreitet, friert die Website ein, und niemand kommt mehr heran.

Eine private E-Mail-Adresse

Anfragen landen in einem Postfach, auf das der Verein keinen Zugriff mehr hat, sobald dieses Vorstandsmitglied ausscheidet.

Keine Angaben zur Saalmiete

Ohne Preise, Kapazitäten und Raumnamen hören Mietinteressierte auf zu fragen und buchen dort, wo alles online steht.

Gerüchte unbeantwortet lassen

Schweigt der Vorstand zwei Wochen lang zu einer lokalen Entscheidung, wird die Version aus dem Gruppenchat zur offiziellen.

Was kostet eine Community-Website?

Bei Yola startest du kostenlos, und ein kostenpflichtiger Tarif kostet 9,95 $/Monat, wenn du eine eigene Domain, mehr Seiten und den vollen Funktionsumfang der KI-Tools willst. Bei Jahrestarifen ist die Domain im ersten Jahr kostenlos. Für die meisten Vereine ist das ein fester Posten in der Kasse, der noch unter der Versicherung für den Saal liegt, und er lässt sich aus den Mitgliedsbeiträgen oder einer einzigen Saalvermietung bezahlen statt über einen Förderantrag.

Wenn du die Website bauen lässt, kostet das deutlich mehr als die Software. Freelancer oder kleine Agenturen verlangen für eine vergleichbare Website oft zwischen einigen Hundert und ein paar Tausend Dollar, meist mit einem Wartungsvertrag obendrauf, und genau dieser Vertrag tut einer ehrenamtlichen Gruppe weh. Jede Terminänderung wird zu einer E-Mail, einer Wartezeit und manchmal einer Rechnung, und die Seite wird lange vor Vertragsende nicht mehr aktualisiert.

Die echte Ersparnis liegt in dem, was nach dem Start passiert. Auch eine Schriftführung, die noch nie eine Website gebaut hat, kann sich einloggen, die Uhrzeit für den Dienstagstermin ändern und sie veröffentlichen, bevor die Sitzung zu Ende ist, ohne Webentwicklung und ohne jemanden für eine einzeilige Änderung zu bezahlen. Genau das hält eine Community-Website über drei oder vier Vorstände hinweg am Leben, und das ist der Nachbarschaft mehr wert als alles, was ein größeres Budget gekauft hätte.

Erstelle deine Website kostenlos mit Yola

FAQ zur Community-Website

Brauche ich technische Kenntnisse, um eine Community-Website zu erstellen?

Nein. Yola ist ein Website-Baukasten ohne Code für Menschen, die keine Webdesign-Profis sind. Wer im Vorstand einen Newsletter schreiben kann, kann also auch diese Seiten bauen und pflegen. Du wählst eine Vorlage, ersetzt Texte und Fotos und veröffentlichst. Was die Website wirklich braucht, ist jemand, der die Termine aktuell hält, und das ist eine Frage der Aufgabenverteilung, keine technische.

Was kostet eine Community-Website mit Yola?

Du kannst im kostenlosen Tarif starten, und ein kostenpflichtiger Tarif kostet 9,95 $/Monat, wenn du eine eigene Domain, mehr Seiten und den vollen Funktionsumfang der KI-Tools willst. Bei Jahrestarifen ist die Domain im ersten Jahr kostenlos, die aktuellen Tarife findest du auf der Preisseite. Zahl nach Möglichkeit jährlich und vermerk die Verlängerung in den Übergabenotizen, damit sie beim Wechsel der Kassenführung nicht verfällt.

Wie halten wir die Neuigkeiten aktuell?

Du schreibst sie direkt auf eine Neuigkeitenseite und pflegst diese Seite von Hand. Jedes Update bekommt ein Datum und kommt nach oben, ältere rutschen nach unten oder fliegen raus, wenn sie nicht mehr nützlich sind. Das klingt dürftig, bis du es ausprobierst: Eine schlichte Seite mit datierten Updates lädt schnell, liest sich gut auf dem Handy und ist in etwa zwei Minuten geändert.

Wie mieten Leute den Saal über die Website?

Über ein Anfrageformular, neben dem deine Preise und Regeln stehen. Yola hat keine integrierte Buchungsfunktion, es wird also nichts automatisch bestätigt, und für einen ehrenamtlichen Vorstand ist das meist genau richtig: Eine Person schaut in den Belegungsplan, bevor sie zusagt. Stell Raumgrößen, Stundenpreise, Kaution und die Abende, die schon von regelmäßigen Gruppen belegt sind, auf dieselbe Seite, dann fällt das meiste Hin und Her weg.

Was passiert, wenn der Vorstand wechselt?

Plane das von Anfang an ein, denn genau daran gehen Community-Websites zugrunde. Registriere Domain und Konto auf den Verein und eine Vereins-E-Mail-Adresse statt auf eine Person, bewahre die Zugangsdaten bei den Kassenunterlagen auf und sorg dafür, dass mindestens zwei Vorstandsmitglieder Zugriff haben. So kann eine neue Schriftführung die Website bei der Jahreshauptversammlung übernehmen und einfach weitermachen, ohne etwas neu bauen oder jemanden bezahlen zu müssen.

Wir haben schon eine Facebook-Gruppe. Brauchen wir trotzdem eine Website?

Die beiden erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Eine Gruppe ist gut für Gespräche und nutzlos, wenn man an einem Dienstag wissen will, was der Saal am Samstag kostet, denn nichts bleibt auffindbar, sobald es nach unten gescrollt ist. Deine Website ist das Nachschlagewerk: Preise, Termine, Protokolle und Ansprechpersonen, auch in sechs Monaten noch da. Viele Vereine nutzen beides und verlinken in der Gruppe einfach auf die passende Seite, wenn die Frage wieder auftaucht.

Erstelle deine Community-Website kostenlos

Beantworte ein paar Fragen, und der KI-Website-Baukasten von Yola liefert dir einen funktionierenden ersten Entwurf, in dem Neuigkeiten, Veranstaltungen und Saalmiete schon zum Bearbeiten bereitstehen. Veröffentliche kostenlos und gib die Website genauso leicht an den nächsten Vorstand weiter.