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Zuletzt aktualisiert: 24. September 2026

Du entwickelst deine Rezepturen selbst, füllst in kleinen Chargen ab, und dein Sortiment wächst Farbe für Farbe. Die Fragen, die dich erreichen, sind immer dieselben, ob per DM, in den Kommentaren, per E-Mail oder am Marktstand: Welche Farbe passt zu mir, was steckt in der Basis, ist ein Duftstoff-Allergen enthalten? Eine Kosmetik-Website beantwortet das einmal und für alle sichtbar, mit Swatch, vollständiger Inhaltsstoffliste und Chargendatum direkt beim Produkt. Du erklärst die passende Farbe einmal statt jede Woche aufs Neue. Und wer für einen Laden einkauft, liest dieselben Seiten und entscheidet ohne drei Runden E-Mails, ob deine Marke ins Regal kommt. Das ist kein Entwicklungsprojekt, sondern eine überschaubare Aufgabe rund um ein Sortiment, das du ohnehin in- und auswendig kennst. Du schaffst sie selbst, ohne jemanden zu beauftragen. Die Schritte beginnen mit dem Namen, unter dem du verkaufst.
Diese Anleitung zeigt, wie eine unabhängige Beauty-Marke ihr Sortiment online bringt: Domain, passende Vorlage und die Seiten, die Kundinnen und Kunden zuerst öffnen, also Shop, Farben und Inhaltsstoffe. Der Website-Baukasten von Yola bietet vorgefertigte Galerie- und Preisblöcke. Ein Swatch-Raster und eine Reihe Probiersets sind damit Abschnitte, die du nur befüllst, statt ganze Seiten zu gestalten. Außerdem erfährst du, wie du Swatches auf mehreren Hauttönen fotografierst und wie du INCI-Liste, Allergenhinweis und Haltbarkeit nach dem Öffnen so angibst, dass niemand nachfragen muss.
In der zweiten Hälfte geht es um Bestellungen und Anfragen. Für die Produkte selbst hat Yola einen Onlineshop, und ein separates, anpassbares Formular nimmt Großhandels- und Händleranfragen, Fragen zur passenden Farbe und Presseanfragen entgegen. Danach folgen die Zertifizierungen, die du wirklich hast, eine Seite für Launches und Nachschub, die du von Hand pflegst, und eine Suchmaschinenoptimierung, die sich auf „[Marke] Kosmetik“ und „[Produktart] online kaufen“ aufteilt. Gehst du alle zehn Schritte durch, können Leute, die dich über Social Media gefunden haben, eine Farbe auswählen und bestellen, ohne auf eine Antwort zu warten.
| Element der Kosmetik-Website | Warum das wichtig ist |
|---|---|
| Farbraster mit Farbmuster | Die richtige Farbe wird gleich beim ersten Mal gekauft, und weniger Pakete werden zurückgeschickt. |
| Vollständige Inhaltsstoffangaben | Fragen zu Allergenen beantwortet die Webseite, nicht dein Postfach. |
| Nahaufnahmen von Textur und Finish | Klare Erwartungen vor dem Versand reduzieren Reklamationen. |
| Online-Shop | Wer dich um Mitternacht entdeckt, kann sofort bestellen, ohne auf eine Antwort warten zu müssen. |
| Formular für Großhandelsanfragen | Der Handel liefert alle Informationen, die du für ein Angebot brauchst, statt nur ein kurzes Hallo. |
| Liste der Verkaufsstellen | Du leitest Kundschaft vor Ort an Läden weiter, die deine Produkte bereits führen, und förderst so Nachbestellungen. |
Deine Domain steht auf dem Etikett, auf dem Umkarton, auf der Beilage im Paket und auf dem Profil, über das die Leute zu dir kommen. Nimm den Markennamen genau so, wie er auf der Tube steht, und sichere dir die .de- oder .com-Domain, wenn sie frei ist. Genau das tippt man ein, wenn man sich den Namen nur halb aus dem Schminktäschchen einer Freundin gemerkt hat. Verkaufst du auch unter einer Kurzform, registriere sie ebenfalls und leite sie auf dieselbe Website weiter.
Verzichte auf Bindestriche und Zahlen. Wird ein Name im Laden oder in einer Sprachnachricht weitergesagt, gehen beide verloren, und die Person landet ganz woanders. Gleich die Domain mit deinem Social-Media-Handle ab: Wer im Handel dein Handle auf einer Probenbox liest, sollte ohne Raten auf der richtigen Website landen.
Im Website-Baukasten von Yola suchst und registrierst du deine Domain direkt dort, wo du auch die Website baust, und bei Jahrestarifen ist die Domain im ersten Jahr kostenlos. Verwende denselben Namen auch in deinem Google-Unternehmensprofil und in deinen Großhandelsunterlagen. Dann passt der Name auf der Rechnung zu dem auf der Website, die sich der Einkauf gerade ansieht.
Für all das brauchst du keinen Code. Bei Yola bearbeitest du Texte, tauschst Fotos aus und verschiebst Abschnitte selbst. Für eine Beauty-Marke ist das wichtiger als für die meisten anderen Betriebe, denn eine neue Farbe hinzufügen oder eine als ausverkauft markieren wirst du zwischen zwei Produktionsläufen erledigen und nicht einmal im Jahr.
Beantworte ein paar Fragen zu deiner Marke, und der KI-Website-Baukasten von Yola liefert dir einen ersten Entwurf. Die vollen KI-Funktionen gibt es in den kostenpflichtigen Tarifen, im kostenlosen Tarif sind grundlegende KI-Funktionen enthalten. Sieh das Ergebnis also als Ausgangspunkt und gleich jede Zeile zu Inhaltsstoffen und jede Aussage mit deiner Produktdokumentation ab, bevor sie online geht. Hosting, ein automatisches SSL-Zertifikat und automatische Backups sind inklusive, du musst also nichts extra einrichten. Und wenn du mit einer Vorlage startest, die schon ein Produktraster, eine Galerie und ein Kontaktformular hat, sparst du dir die komplette Gestaltung.
Sechs Seiten erledigen fast den ganzen Verkauf. Halte es für den Anfang schlank, denn jede zusätzliche Seite ist ein weiterer Ort, an dem eine ausgelaufene Farbe oder eine alte Inhaltsstoffliste unbemerkt falsch herumsteht.
Die wichtigste Trennung ist die zwischen Shop und Farben. Der Shop ist für den Kauf da: was ein Produkt ist, was es kostet, welche Größe es hat und wie es verschickt wird. Die Farbseite ist die Übersicht, die man einer Freundin schickt. Dort steht das ganze Sortiment auf einen Blick, mit Swatches, Unterton und den ähnlichsten Nachbarfarben. Wer über ein Video zu einem einzigen Lippenstift kommt, will meist zuerst die zweite Seite sehen.
Aus demselben Grund verdienen die Inhaltsstoffe eine eigene Seite. Jede Produktseite hat ihre eigene INCI-Liste, und die Inhaltsstoffseite erklärt, was eine Liste nicht kann: was du bewusst weglässt und warum, woher die Wirkstoffe kommen, welche Produkte ein bekanntes Duftstoff-Allergen enthalten und wie ein Verträglichkeitstest geht. Diese Seite beantwortet die Nachricht, auf die du sonst jede Woche von Hand antwortest.
Deine Verkaufsstellen stehen anfangs auf der Kontaktseite, später auf einer siebten Seite, sobald es genug zum Scrollen sind. Bau zuerst diese sechs und ergänze den Rest, wenn das Wichtigste online ist:
Das Sortiment, das Versprechen und der beste Einstieg.
Jedes Produkt mit Preis, Größe und Versand.
Die komplette Farbpalette mit Swatches und Untertönen.
INCI-Listen, Allergene, Verträglichkeitstest und Herkunft.
Wer die Rezepturen entwickelt, wo und nach welchem Standard.
Großhandel, Presse, Farbberatung und Verkaufsstellen.
Benenne jede Produktlinie so wie auf dem Etikett und nicht so, wie eine Kategorieseite im Onlinehandel sie nennen würde. Wer ein Creme-Rouge sucht, erkennt es nicht hinter „Color Edit“, und wer schnell nach Hautpflege sucht, kommt nicht darauf, dass deine „Rituals“ Seren sind. Produktlinien, Sets, Nachfüllpacks und Großhandel brauchen jeweils eine eigene Zeile mit Preis oder Ab-Preis daneben.
Die vorgefertigten Blöcke für Leistungen und Preise von Yola bilden das ab: Name, kurze Beschreibung und Preis stehen zusammen und lassen sich am selben Morgen anpassen, an dem dein Lieferant teurer wird. Außerdem hat Yola einen Onlineshop, über den die eigentliche Bestellung für einen Lippenstift oder ein Probierset läuft. Halte das gedanklich getrennt vom Kontaktformular im nächsten Schritt: Der Shop verkauft Produkte, das Formular nimmt Fragen und Händleranfragen auf, die eine persönliche Antwort brauchen.
Zwei Dinge solltest du hier genau erklären, weil sie die meisten Nachrichten auslösen. Schreib, was in einer Probe oder einem Probierset steckt und ob der Preis beim Kauf der Originalgröße angerechnet wird, denn das gibt oft den Ausschlag. Und wenn Nachfüllpacks oder Nachbestellungen zu deinem Verkauf gehören, erklär klar, wie man nachbestellt und wie oft man das in der Regel braucht, statt den Eindruck zu erwecken, dass etwas automatisch abgebucht wird. Wird eine Produktlinie auch gezielt gesucht, was bei einem Bestseller oft der Fall ist, gib ihr eine eigene Seite statt einer Zeile in der Liste.
Bei einer Beauty-Marke sind die Fotos die eigentliche Produktseite. Wer bei dir kauft, entscheidet über Farbe, Finish und Konsistenz auf einem Bildschirm, der kaum größer als eine Postkarte ist. Jeder Zweifel, den das Bild offenlässt, kommt als Nachricht oder als Retoure zu dir zurück.
Fotografiere für jedes Produkt vier Motive. Erstens das Produkt selbst, frontal vor schlichtem Hintergrund bei Tageslicht, mit sauberer Verpackung und lesbarem Etikett. Zweitens den Swatch, und bei diesem kommt es wirklich darauf an: dieselbe Farbe auf mehreren Hauttönen, im selben Licht und als gleich breiter Strich, damit das Raster ehrlich vergleichbar ist und nicht nur schmeichelt. Drittens eine Texturaufnahme, ein Ausstrich oder ein Tropfen, nah genug, um zu zeigen, ob etwas transparent oder deckend ist und wie dick es aufliegt. Und viertens ein Tragefoto an einem echten Gesicht, am besten an mehreren, denn ein Lippenstift wirkt auf den Lippen anders als auf dem Arm.
Halte Licht und Hintergrund im ganzen Sortiment gleich und widersteh der Versuchung, die Farbe nachzubearbeiten. Ein Swatch, der schöner aussieht als das Produkt, ist das teuerste Foto auf einer Kosmetik-Website: Er verkauft einmal, und dann kommt das Paket zurück. Machst du morgens und abends ein Tragefoto, sind das einfach zwei Bilder in der Galerie, beschriftet mit den Stunden dazwischen.
Der vorgefertigte Galerie-Block von Yola nimmt das Raster auf, und in einem kostenpflichtigen Tarif kannst du mit dem Custom-Code-Block eine eigene Galerie bauen, wenn du die Swatches nach deinen Vorstellungen anordnen willst. Kostenpflichtige Tarife enthalten außerdem 10 Mio. Premium-Stockfotos und 1 Mio. Premium-Icons. Die sind praktisch für ein saisonales Banner, für die Produkte selbst aber nutzlos. Benenne jede Datei vor dem Hochladen, also „creme-rouge-farbe-04-swatch.jpg“ statt „IMG_3312.jpg“, und verwende dieselben Wörter im Alt-Text. Das kostet dich eine Minute pro Shooting und gehört zu den wenigen Dingen, die eine kleine Marke in die Bildersuche bringen.
Bestellungen laufen über den Shop. Das Formular ist für alles, worauf du persönlich antworten musst, und bei einer Beauty-Marke sind das vor allem drei Gespräche: ein Laden oder Vertrieb fragt nach Großhandelskonditionen, jemand schwankt zwischen zwei Farben, oder Presse und Creator fragen nach einer Kooperation oder einer Probe.
Ein Formular mit einem Dropdown für den Betreff deckt alle drei ab, und die Felder passen sich an. Für eine Großhandelsanfrage brauchst du Firmenname, Standort, Website oder Ladenadresse und die gewünschten Produktlinien. Für eine Farbberatung ein Foto und die Farbe, die jemand aktuell trägt, denn dieser Vergleich bringt dich weiter als jede Beschreibung des Untertons. Für eine Presseanfrage das Medium oder das Handle und eine Deadline. Das Kontaktformular von Yola ist anpassbar und nicht starr, du legst also selbst fest, was abgefragt wird. Wie das technisch geht, erklärt der Hilfeartikel zum Formular-Block .
Schreib aufs Formular, was eine Nachricht bewirkt: Sie ist eine Anfrage und keine Bestellung, und eine Großhandelsanfrage ist noch kein Händlerkonto. Die Formulierung sollte also eine Antwort versprechen, keine Lieferung. Yola verschickt automatisch eine Bestätigung, und die lohnt sich richtig einzurichten: Sag, wie schnell du antwortest, und verweise beim Großhandel auf Mindestbestellmenge und Lieferzeit. So springen alle, die das nicht erfüllen, ab, bevor du eine Stunde in ein Angebot steckst.
Und dann antworte schnell, vor allem dem Handel. Wer dir als Einkauf schreibt, schreibt am selben Nachmittag meist noch vier anderen Marken und plant in dieser Woche sein Sortiment. Eine Farbfrage verdient dieselbe Eile, aus einem anderen Grund: Wer sie stellt, hat die Karte schon in der Hand.
In der Kosmetik kann jeder ein schönes Wort auf eine Verpackung drucken. Marken, die die Arbeit wirklich machen, sollten deshalb die Nachweise zeigen. Stell sie auf die Startseite und die Produktseiten, nicht versteckt in einen Über-uns-Bereich, und formuliere jede Zeile so, dass man sie überprüfen kann, statt sie einfach glauben zu müssen.
Zeig nur, was du wirklich hast. Eine benannte Zertifizierungsstelle mit dem Jahr der Vergabe ist mehr wert als hundert Wörter über Werte. Und ein Satz ohne Siegel wie „Wir testen nie an Tieren“ bleibt ehrlich, wenn du sagst, wer das prüft, oder zugibst, dass es niemand tut. Kannst du für eine Aussage keinen Beleg nennen, lass sie weg. Die Nachweise unten sind Angebote, keine Checkliste: Füll die aus, die auf deine Marke zutreffen, und lösch den Rest.
Ist dein Sortiment als tierversuchsfrei zertifiziert, nenn die Zertifizierungsstelle und das Jahr der Vergabe.
Tragen Produkte ein Bio- oder Naturkosmetik-Zertifikat, nenn die Stelle und die Produkte, für die es gilt.
Hast du einen Sicherheitsbericht für kosmetische Mittel oder eine benannte verantwortliche Person, schreib es dazu und nenn die bewertende Stelle.
Arbeitest du oder dein Hersteller nach einem veröffentlichten Standard für die Kosmetikherstellung, nenn ihn und sag, wer das prüft.
Ist eine Rezeptur vegan, kennzeichne das Produkt für Produkt statt pauschal für das ganze Sortiment.
Wie lange du das Sortiment schon herstellst und wie viele Bewertungen bisher zusammengekommen sind.
Profi-Tipp: Setz einen einzigen Nachweis direkt neben den Kaufen-Button, etwa die Stelle hinter deinem Tierversuchsfrei-Siegel oder das Datum deiner letzten Sicherheitsbewertung. Genau hier entscheidet sich, ob jemand die Karte zückt. Die Rückversicherung gehört also dorthin und nicht in den Footer, bis zu dem niemand scrollt.
Eine Beauty-Marke lebt genauso von Terminen wie von Produkten: neue Farben, der Nachschub für das, was an einem Tag ausverkauft war, ein Sample Sale, ein Pop-up-Stand am Wochenende, ein Marktstand, der Abend, an dem dich ein Laden vor Ort präsentiert. Das alles passt auf eine Seite. Und wer dir schreiben muss, um zu erfahren, wann eine Farbe wieder da ist, war beinahe schon verloren.
Jeder Eintrag braucht Datum, Uhrzeit, Ort, gegebenenfalls den Preis und den nächsten Schritt, also entweder den Shop oder das Anfrageformular aus dem letzten Schritt. Yola hat keinen Kalenderblock, und hier werden keine Tickets verkauft. Es ist also eine ganz normale Seite, die du von Hand pflegst. Das dauert etwa eine Minute: Seite öffnen, Datum ändern, veröffentlichen. Besonders ehrlich halten solltest du die Nachschubtermine, denn ein verschobenes Datum, das niemand korrigiert, schadet mehr als gar keins.
Lass vergangene Einträge stehen, statt sie zu löschen. Eine Liste mit Pop-ups und Sample Sales, die wirklich stattgefunden haben, verrät neuen Läden mehr über die Marke als jeder Absatz, und sie gibt deiner Kundschaft einen Grund, in einem Monat wieder vorbeizuschauen.
Eine Marke, die vor allem online verkauft, hat bei der Suche zwei Aufgaben, und es hilft, beide zu benennen. Die eine ist dein eigener Markenname. Den tippen fast alle ein, nachdem sie dich irgendwo gesehen haben, und hier solltest du unangefochten ganz oben stehen. Die andere ist die Suche nach der Produktart durch Leute, die dich noch nicht kennen, und die ist hart umkämpft.
Die SEO-Funktionen von Yola kümmern sich um die technische Seite. Formulierungen, Profil und die Adressen deiner Verkaufsstellen übernimmst du, und nichts davon dauert lange, sobald die Seiten stehen.
Sichere dir deinen eigenen Markennamen. Schreib „[Marke] Kosmetik“ in den Titel der Startseite und in die Meta-Beschreibung und verlinke deine Website von jedem Profil, jedem Presseartikel und jedem Händlereintrag, auf den du Einfluss hast.
Schreib Seiten für das, was Leute kaufen. Richte Titel und Überschriften an Suchen wie „[Produktart] online kaufen“ und an der Kategorie aus, unter der man Marken wie deine sucht, etwa „Naturkosmetik Marke Deutschland“.
Leg ein Google-Unternehmensprofil an, wenn du eine Adresse hast. Wähle als Hauptkategorie genau „Kosmetikgeschäft“. Gibt es keinen Laden oder kein Studio zum Vorbeikommen, ist das eine Nebenaufgabe und nicht die Hauptsache.
Gib jeder Verkaufsstelle eine Zeile mit Adresse. Eine Seite mit Verkaufsstellen und lokalen Ortsnamen fängt Suchen nach deiner Marke plus Stadt ab und bringt dir Nachbestellungen von den Läden, die dort stehen.
Bitte regelmäßig um Bewertungen. Aktualität zählt mehr als die Gesamtzahl. Ein paar Bewertungen aus dieser Saison schlagen also eine ganze Wand von vor zwei Jahren. Bitte auf der Paketbeilage darum und biete nie eine Gegenleistung an.
Halte Name und Angaben überall identisch. Deine Website, dein Google-Profil, Händlereinträge und Marktplatzseiten sollten Zeichen für Zeichen übereinstimmen. Dort gelistet zu sein lohnt sich, von deinen Seiten dorthin zu verlinken dagegen nicht.
Bevor du irgendwem sagst, dass die Website online ist, geh sie auf dem Smartphone so durch, wie es deine Kundschaft tun würde. Kauf in deinem eigenen Shop etwas Kleines und prüf den ganzen Ablauf, inklusive Versandkosten und Bestätigungsmail. Schick dir selbst eine Großhandelsanfrage und eine Farbfrage und lies die automatische Bestätigung, um zu sehen, ob sie sagt, was sie sagen soll. Öffne das Farbraster bei Tageslicht und noch einmal drinnen, denn ein Swatch, der an deinem Schreibtisch stimmt, kann auf dem Weg zur Arbeit grau aussehen.
Websites von Yola sind für Mobilgeräte optimiert und responsiv, das Layout passt sich also von selbst an Smartphone und Laptop an. Jede Website bekommt außerdem ein automatisches SSL-Zertifikat und automatische Backups. Prüf die Ladezeit der Seiten, auf die es ankommt. Bei einer Beauty-Marke sind das das Farbraster und die Produktseiten, denn die sind besonders bildlastig.
Nach dem Launch geht es bei der Pflege vor allem um Genauigkeit. Der Lieferant wechselt, und mit ihm ändert sich die INCI-Liste. Eine Farbe ist ausverkauft, ein Chargencode läuft weiter, eine Zertifizierung muss verlängert werden, ein Laden schließt. Gib den Inhaltsstofflisten und dem Farbraster ein festes Prüfdatum und eine verantwortliche Person, und mach es zur Regel, dass eine neue Rezeptur auf der Website steht, bevor die neue Ware im Regal liegt. Eine Website, die stimmt, hält ihr Ranking besser als eine, die ein Jahr lang niemand angefasst hat. Und in dieser Branche erspart sie dir obendrein Ärger.
Auf Beauty-Websites tauchen immer wieder dieselben Fehler auf. Jeder davon kostet dich entweder eine Bestellung oder schickt das Produkt direkt zu dir zurück.
Ein einziger Arm sagt den meisten deiner Kundinnen und Kunden nichts, und aus ihrem Raten wird das Paket, das du erstattest.
Ein poetischer Name neben einem leeren Kästchen ist eine Frage, und Fragen landen in deinem Postfach statt in deiner Kasse.
Wer eine Allergie oder empfindliche Haut hat, schließt den Tab, und im Handel kommt nichts ins Regal, was sich nicht prüfen lässt.
Eine Farbe, die schöner bearbeitet wurde als das Produkt, verkauft einmal und kommt dann mit einer Reklamation zurück.
Eine Farbe ohne Nachschubtermin wirkt wie eine eingeschlafene Marke, und die Leute schauen nicht mehr vorbei.
Findet der Einkauf weder Mindestbestellmenge noch Kontakt, geht er zur Marke, die beides veröffentlicht hat.
Bei Yola startest du kostenlos. Das reicht für eine Startseite und eine Kontaktseite, während du dein Sortiment in Ruhe fotografierst. Ein kostenpflichtiger Tarif kostet 9,95 $/Monat, wenn du eine eigene Domain, die Seiten für ein komplettes Sortiment und die vollen KI-Funktionen möchtest, und bei Jahrestarifen ist die Domain im ersten Jahr kostenlos. Hosting, SSL-Zertifikat und Backups sind in diesem Betrag enthalten. Das sind also die gesamten Softwarekosten deiner Website.
Lässt du die Website bauen, wird es deutlich teurer. Freelancer oder kleine Studios verlangen für eine vergleichbare Marken-Website oft zwischen einigen hundert und ein paar tausend Dollar, und das Angebot wächst meist, sobald Produktfotos und ein Relaunch zum Start dazukommen. Frag vor der Unterschrift, was nach dem Launch passiert, denn genau da trennen sich die beiden Wege.
Bei einer Beauty-Marke ist der Aufbau der günstige Teil, teuer wird die Genauigkeit. Farben sind ausverkauft, ein Ersatzrohstoff ändert die INCI-Liste, eine Zertifizierung wird verlängert, ein Bestseller bekommt eine neue Rezeptur. Wenn jede dieser Änderungen eine E-Mail an jemand anderen und zwei Tage Warten bedeutet, lässt du die kleinen Korrekturen irgendwann aus. Und eine Inhaltsstoffliste, die still und leise veraltet ist, ist ein Problem, das kein Designbudget löst. Baust du die Website selbst, änderst du das Farbraster, während du noch die Charge etikettierst.
Nein. Yola ist ein Website-Baukasten, für den du keine Programmierkenntnisse brauchst. Wer deine Produkttexte schreibt, kann also auch die Seiten bauen. Du wählst eine Vorlage, ersetzt Texte und Fotos und veröffentlichst, ohne dass du zu irgendeinem Zeitpunkt einen Entwickler brauchst. Echtes Nachdenken erfordern nur das Farbraster und die Inhaltsstofflisten, und dafür brauchst du Wissen über deine Rezepturen, keine Technikkenntnisse.
Du startest mit dem kostenlosen Tarif. Ein kostenpflichtiger Tarif kostet 9,95 $/Monat, wenn du eine eigene Domain, mehr Seiten und die vollen KI-Funktionen möchtest. Bei Jahrestarifen ist die Domain im ersten Jahr kostenlos. Die aktuellen Tarife findest du auf der Preisseite. Plane ein paar Tage für die Fotos ein statt für den Aufbau, denn die Swatches kann dir niemand abnehmen.
Ja. Yola hat einen Onlineshop, sodass man einen Lippenstift oder ein Probierset direkt auf der Website bestellen kann. Halte das getrennt vom Kontaktformular, das Anfragen statt Bestellungen entgegennimmt und für Großhandel, Farbfragen und Presse da ist. Die meisten Marken nutzen beides: Der Shop verkauft, das Formular sorgt für die Gespräche.
Swatche jede Farbe auf mehreren Hauttönen, im selben Licht und in derselben Größe, und zeig das ganze Sortiment in einem Raster, statt es über die Produktseiten zu verteilen. Ergänze den Unterton und nenn die Nachbarfarben zu beiden Seiten, denn die meisten vergleichen, statt bei null anzufangen. Ein Tragefoto an einem echten Gesicht erledigt den Rest. Bleiben noch Zweifel, hilft das Formular zur Farbberatung: fragen statt raten.
Die INCI-Liste in der Reihenfolge der Verpackung zu veröffentlichen ist das Nützlichste, was eine Beauty-Website tun kann, ob dein Markt es vorschreibt oder nicht. Ergänze den Allergenhinweis, einen Satz zum Verträglichkeitstest, die Haltbarkeit nach dem Öffnen und wo der Chargencode steht, und du hast die meisten Nachrichten beantwortet, die du heute noch von Hand schreibst. Der Handel prüft dieselbe Seite, bevor ein Produkt ins Regal kommt. Sie zahlt sich also doppelt aus.
Ein Marktplatzeintrag und die Produktseite eines Shops gehören jemand anderem, und keine davon zeigt dein ganzes Sortiment, dein Farbraster oder deine Geschichte. Auf deiner eigenen Website prüfen Leute, die von deiner Marke gehört haben, ob es sie wirklich gibt, und der Handel findet dort deine Großhandelskonditionen. Sieh die anderen Kanäle als Orte, an denen man dich entdeckt, und die Website als den Ort, an dem man sich entscheidet. Die Seite mit den Verkaufsstellen schickt außerdem Besucher in die Läden, die dich führen, und das ist der schnellste Weg zu einer Nachbestellung.
Beantworte ein paar Fragen, und der KI-Website-Baukasten von Yola erstellt dir einen ersten Entwurf mit Produktraster, Galerie und Kontaktseite, den du direkt bearbeiten kannst. Kostenlos veröffentlichen, ganz ohne Code.